Gesprächsrunde arbeitet Vorfälle vom Samstag auf
Am gestrigen Abend fand sich im Presseraum des Sportforums eine von der CFC-Fanbeauftragten Peggy Schellenberger organisierte, vielköpfige Gesprächsrunde ein, um über die Vorfälle am Rande des Heimspiels gegen den VFC Plauen und den daraus resultierenden Protest in der Südkurve zu diskutieren.
Am Rande dies Spieles war es bei den Einlaßkontrollen zu Problemen hinsichtlich der Mitnahme von zum Teil nicht genehmigter aber auch zum Teil traditionell üblicher Zaunsfahnen und Spruchbändern gekommen. Diese Streitigkeiten führten zu einem Protest eines Teils der Fans der Südkurve, die diesen zu Beginn des Spieles verließen und zu Problemen beim Wiederbetreten des Blockes in der Halbzeitpause.
An diesem Tisch saßen Vertreter der CFC-Geschäftstelle, der Mannschaft, des Sicherheitsdienstes, der Polizei, vom Fanarbeitskreis des FAN-Projektes, von der Brigade Süd aus Block 6, und die beiden Besitzer der abgewiesenen Zaunfahnen. Nach längeren Debatten, in denen teils heftig diskutiert wurde, kam nach zwei Stunden unterm Strich heraus, dass sich am Samstag keine der beteiligten Seiten wirklich mit Ruhm bekleckert hat. Eine weiße Weste konnte niemand vorweisen. Mangelndes Vertrauen und zu wenig gegenseitige Kommunikation in den letzten Wochen und speziell vor dem Spiel führten letztenendes zum Eklat.
Ergebnis des Treffens war, dass in Zukunft einfach wieder mehr miteinander geredet und darüber Vertrauen aufgebaut werden muss. Dazu soll auch das FAN-Projekt besser eingebunden werden. Von angedachten Sanktionen wurde abgesehen. Jede Seite konzentriert sich angesichts der sportlichen Situation sofort auf das, was dem Verein am meisten nützt: Die Mannschaft ackert auf dem Platz, die Vereinsführung kümmert sich um die Lizenz für die nächste Saison, die Polizei fängt die wirklich gefährlichen Jungs, und die Südkurve tut das, was sie am besten kann - die junge Vogel-Schar zum Sieg brüllen!



