Goldenes Tor von Semmer bringt CFC auf die Siegerstraße - 1:0-Erfolg gegen BVB II
Personell geschwächt ging es für beide Teams in den 32. Spieltag. Auf Seiten der Himmelblauen konnten neben Adrian Morawiec und Benjamin Förster auch Carsten Sträßer und Toni Wachsmuth verletzungsbedingt nicht am Spiel teilnehmen. BVB-Trainer David Wagner musste auf den Einsatz von Keeper Zlatan Alomerovic und Rechtsaußen Jonas Hofmann verzichten, die beiden Spieler standen am Samstag im Kader der ersten Mannschaft. Und auch bei den Referees musste der erkrankte Florian Heft kurzfristig durch Zweitliga-Schiedsrichter Marcel Unger ersetzt werden.
4100 Zuschauer im Stadion an der Gellertstraße sahen einen verhaltenen Start beider Mannschaften, die offensiv wenig zu bieten hatten. Die Himmelblauen spielten sich immer wieder gut bis vor den Strafraum des BVB, dort fehlte dann aber der letzte Wille zum Torerfolg. Die besten Möglichkeiten hatten Anton Fink (14. Spielminute) und Josip Landeka (45.+1). Auch die Dortmunder agierten in der Defensive über weite Strecken solide, strahlten im Angriff aber kaum Gefahr aus. Eine der wenigen Chancen auf Seiten der Schwarz-Gelben hatte Kerem Demirbay, als er einen Freistoß aus etwa 22 Metern an die Latte schoss. Mit einem torlosen Unentschieden ging es in die Halbzeitpause.
Der zweite Abschnitt startete ähnlich, wie der erste endete. Dem Team von Trainer Gerd Schädlich waren von der englischen Woche und besonders dem Pokalkampf in Zwickau sichtlich erschöpft. So mussten die himmelblauen Anhänger bis zur 68. Minute auf den ersten Treffer warten. Nach einem Doppelpass von Anton Fink und Maik Kegel auf der rechten Seite flankte Fink sehenswert auf Tino Semmer, der den Ball zum 1:0 unter die Dortmunder Torlatte köpfte. Anschließend verwaltete der CFC die Führung und ließ den Borussen in der eigenen Hälfte nur wenig Raum. "Ich denke man hat deutlich gesehen, dass wir durch die englische Woche physisch und mental geschwächt waren, sagte Schädlich nach dem Spiel. "Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden", so Schädlich weiter. Anders als Gäste-Coach Wagner, der sein Spiel als eines der schwächsten im Jahr 2013 einschätzte. "Wir müssen in den kommenden Spielen wieder besser als Kollektiv funktionieren als heute".
Der Chemnitzer FC konnte das Punktekonto durch den Sieg auf 47 Zähler ausbauen. Das nächste Punktspiel müssen die Himmelblauen am kommenden Samstag im Ludwigsparkstadion bestreiten, Gegner ist dort der 1. FC Saarbrücken.
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