Heimspiel gegen Wacker Burghausen – Der aktuelle Stand
Schwerwiegende Vorwürfe wurden von Fans und Offiziellen des SV Wacker Burghausen nach dem Meisterschaftsspiel in Chemnitz am 3. Dezember 2011 gegen Sicherheitskräfte, Polizei und unseren Verein erhoben. Von Gewalt, erschreckenden Szenen und rassistischen Äußerungen gegen Anhänger und Spieler der Burghausener ist u.a. in einem Offenen Brief an den Deutschen Fußball-Bund die Rede.
Seit Jahren wird bei Heimspielen unseres Vereins ein deeskalierendes Grundkonzept verfolgt, das Fans, Verein und alle für die Sicherheit Verantwortlichen einbindet. Dieses Konzept praktizieren wir mit Erfolg, so dass die Vorwürfe umso schwerer wiegen.
Doch was ist nun wirklich passiert nach jenem Meisterschaftsspiel - sind die Vorwürfe berechtigt? Fragen, auf die alle, die mit dem Chemnitzer Fußballclub verbunden sind, verständlicherweise lieber heute als morgen eine Antwort erwarten.
Seit dem Tag ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei sehr intensiv und nachdrücklich wegen verschiedener strafbarer Tatbestände, was uns nochmals auf Anfrage bestätigt wurde. Diese Ermittlungen müssen objektiv und beweissicher geführt werden. Am Ende muss Klarheit herrschen über das, was passiert oder auch nicht passiert ist. Die dafür notwendige Zeit müssen wir den Ermittlungsbehörden zugestehen. Deshalb werden wir uns noch einige Wochen in Geduld fassen müssen.
Mit Stand heute wurden 12 Anzeigen, welche gegen die Polizei sowie den Sicherheitsdienst seitens der Burghausener Fans gestellt worden sind, aufgenommen. Dem stehen 20 Anzeigen aus Chemnitzer Sicht gegen Fans sowie offizielle Vertreter des SV Wacker Burghausen gegenüber.
Interna aus den Akten und Ermittlungsergebnisse werden auch uns nicht mitgeteilt. Doch es scheint sich bereits jetzt abzuzeichnen, dass einiges anders gewesen ist, als bisher öffentlich dargestellt. Das lässt hoffen, dass der gute Ruf unseres Vereins, der Fans und aller am Sicherheitskonzept Beteiligten erhalten bleibt.
Vorwürfe, aus welchen Gründen auch immer, sind schnell erhoben. Deren Gehalt zu belegen oder auszuschließen, dauert in einem rechtsstaatlichen Verfahren meist etwas länger.



