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30.12.2012 - 00.05 Uhr | 1. Mannschaft

Herzlichen Glückwunsch - Gerd Schädlich

Im Hause Schädlich ist der heutige Tag ein ganz besonders ereignisvoller und auch wenn sich viele derzeitige und ehemalige Weggefährten versammeln werden, steht diesmal nicht der Sport im Vordergrund, sondern der 60. Geburtstag von Gerd Schädlich. Wir wünschen unserem Trainer daher an dieser Stelle alles Gute zum Geburtstag, mit den besten Wünschen auf eine gute Gesundheit und viel Erfolg für den weiteren Lebensweg und wollen einmal einen Überblick über die sportliche Laufbahn von Gerd Schädlich auf und neben Platz geben.

Gerd Schädlich, der am 30. Dezember 1952 im vogtländischen Rodewisch das Licht der Welt erblickte, begann das Fußballspielen im Alter von sieben Jahren bei der heimischen TSG Rodewisch. Im Jahre 1968 folgte dann der Wechsel zum Leistungszentrum des FC Karl-Marx-Stadt, für den er am 18. März 1972 im Auswärtsspiel beim <link cfc teams spielplan _blank>BFC Dynamo sein Debüt in der DDR-Oberliga gab. Es folgten weitere 24 Einsätze in der höchsten Spielklasse, bei denen Gerd Schädlich am 14.04.1973 gegen den <link cfc teams spielplan _blank>FC Rot-Weiß Erfurt sein erstes und einziges Oberligator schoss. Das es nicht noch mehr Einsätze für unsere Himmelblauen wurden, ist einer schwerwiegenden Knieverletzung geschuldet, die Gerd Schädlich im Spiel gegen die BSG Stahl Riesa erlitt und ihn dazu zwang bereits im Alter von 23 Jahren seine aktive Laufbahn zu beenden.

Nach erfolgreicher Ausbildung zum Diplomsportlehrer übernahm Gerd Schädlich seine erste Aufgabe als Trainer bei der BSG Aufbau Krumhermersdorf, die er von 1982-85 an der Seitenlinie betreute und mit der er in der Saison 1983/84 als Liganeuling einen sensationellen 3. Platz in der DDR-Liga erreichte und mit ehemaligen FCK-Spielern wie „Eisenfuß" Frank Sorge und Bernd Sachse damit nur knapp am Aufstieg in die Oberliga scheiterte. Nach einem kurzen Intermezzo bei Aktivist Schwarze Pumpe folgte 1987 der erneute Wechsel nach Krumhermersdorf wo Gerd Schädlich mit Jan Seifert und Sixten Veit zwei junge Talente und spätere Bundesligaprofis an den Männerbereich heranführte.

In der Winterpause 1990/91 klopfte dann mit dem FSV Zwickau einer der großen Traditionsvereine aus der Region an seiner Tür an. Während seiner fast sechsjährigen Tätigkeit in der Stadt an der Mulde, gelang 1994 der Aufstieg in die 2. Bundesliga, in der der FSV Zwickau unter Gerd Schädlich 1995/96 als Ligafünfter seine bis dato beste Platzierung erreichte. Nach dem Weggang aus Zwickau und Stationen bei Sachsen Leipzig und dem FSV Hoyerswerda, stellten die Veilchen aus Aue die nächste sportliche Herausforderung dar. Und auch diesmal sollte unserem Trainer nach dem Meistertitel in der Regionalliga Nord 2003 der Aufstieg in die 2. Bundesliga gelingen, in der der FCE über die gesamte Zeit unter Gerd Schädlich verblieb.

Nach dem Rücktritt in Aue und einer kurzen Pause vom Trainergeschäft folgte zu Beginn der Saison 2008 die Rückkehr zu den Chemnitzer Fußballwurzeln, als Gerd Schädlich das Traineramt von seinem Vorgänger und Freund Christoph Franke übernahm, der den CFC in der Vorsaison zum Aufstieg in die viertklassige Regionalliga Nord führte.

Den Plätzen 7 und 3 in den ersten beiden Saisons in der neuen Liga, folgte im Spieljahr 2010/11 ein sportliches Husarenstück, auf welches sich die Anhänger unserer Himmelblauen noch lange zurückerinnern werden. Die von Gerd Schädlich zusammengestellte Mannschaft sicherte sich durch eine beeindruckende Bilanz von 25 Siegen und 7 Unentschieden bei nur 2 Niederlagen in souveräner Manier vor dem ärgsten Verfolger VfL Wolfsburg II und dem vor der Saison als Aufstiegsfavoriten gehandelten RB Leipzig den Staffelsieg und stellte die Weichen auf Rückkehr in den Profifußball.

Mit der Premiere in der 3. Liga konnte nicht nur der CFC, sondern auch Gerd Schädlich sportliches Neuland betreten. Nach einem für einen Aufsteiger sehr guten 9. Platz in der Vorsaison und einem diesjährigen überwintern auf Platz 7, wünschen wir unserem Trainer auch für die Zukunft eine erfolgreiche Zeit mit dem Chemnitzer FC.