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03.11.2012 - 16.02 Uhr | 1. Mannschaft

Himmelblauer Sturm bleibt für Karlsruhe ohne Folgen

Foto: Die 80. Spielminute und beinahe das 2:2. Benjamin Förster zieht nach Vorarbeit von Josip Landeka formvollendet ab und zwingt Dirk Orlishausen im KSC-Tor zu einer Glanzparade.

Dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. Gegen den Karlsruher SC haben die Himmelblauen aufopferungsvoll gekämpft, klare Feldvorteile besessen und sind am Ende dem Rückstand dennoch vergebens hintergelaufen. Ein Fehler des ansonsten starken Marcel Wilke brachte den KSC nach einer guten Viertelstunde auf die Gewinnerstraße. Der ehemalige Junioren-Nationalstürmer Rouwen Hennings nutzte dessen geschlagenes Luftloch eiskalt aus. Doch der CFC zeigte sich unbeeindruckt, selbst nach dem 0:2 in der 24. Minute durch Steffen Haas, der für den rotgesperrten Daniel Gordon in die Mannschaft gerückt war. Anton Fink stellte den Anschluss per Elfmeter postwendend (27.) her, gegen die beste Abwehr der Liga.

Die Himmelblauen drückten weiter auf den Ausgleich und erspielten sich vor allem in der letzten halben Stunde eine Reihe konkreter Chancen. Doch entweder war der anfangs unsicher wirkende Dirk Orlishausen gegen Benjamin Förster zur Stelle (80.) oder das Lattenkreuz (87.) bei einem Schuss von Carsten Sträßer im Weg. Bis dahin spielte sich die Partie weitestgehend im Mittelfeld ab, was auch die zahlreichen Fouls am Mittelkreis belegen. Dennoch haben die 4.900 Zuschauer, darunter 300 Gästefans, heute ein stürmisches Spiel der Himmelblauen gesehen, die sich das nächste Mal bei einer vergleichbaren Leistung mit Sicherheit den fälligen Lohn zurückholen, entweder im Ostderby bei Rot-Weiß Erfurt am nächsten Samstag oder zum Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers am 17. November.

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