In der Entscheidung vorgelegt
Der Chemnitzer FC hat sein Heimspiel am 30. Spieltag gegen Hertha BSC II gewonnen. Vor 4.473 Zuschauern gewann die Mannschaft von Cheftrainer David Bergner im Stadion – An der Gellertstraße 1:0 (1:0).
Auf Grund der Sperre von Pascal Itter (5. Gelbe Karte) und der Erkrankung von Tobias Müller (Gürtelrose) rückten Jakob Gesien und Ioannis Karsanidis in die Startelf. Jakub Jakubov stand für Joshua Mroß zwischen den Pfosten der Himmelblauen.
Der Tabellendritte aus Berlin startete in Person von Gersbeck, Köpke, Dilrosun und Dardai mit vier Spielern aus den Bundesliga-Kader. Für letzteren war die Partie bereits nach acht Minuten beendet. Nach einer Verletzung wurde er durch Siakam ersetzt.
Die Partie begann gefällig, jedoch ohne großartige Chancen. Nach mehr als einer Viertelstunde kam die Hertha erstmals gefährlich vor den Kasten von Jakubov. Krebs setzte sich auf der linken Seite gegen Gesien durch, brachte den Ball auf den zweiten Pfosten, wo Siakam lauerte. Aber Milde war noch rechtzeitig zur Stelle (16.).
Der CFC auch mit guten Kombinationen, blieb aber gleich mehrfach bei den Abschlüssen an der dichten BSC-Abwehr hängen (15./18./19.). Etwas näher kamen die Gäste ans Tor. Nach einem Eckball stieg Ernesto de Angelo am höchsten, aber der Kopfball ging links am Kasten vorbei (21.).
In der Folge wurde das Spiel ereignisreicher. Erst musste Langer nach Fersenproblemen ausgewechselt werden, für ihn kam Blum (33.). Nur wenige Sekunden später rettete Jakubov für seine Vorderleute. Wieder setzte sich Krebs durch, legte den Ball zu Köpke. Dessen Schuss aus halbrechter Position wischte der CFC-Schlussmann mit einer Hand reaktionsschnell über die Querlatte (33.). Nach einer schnellen Spieleröffnung und einem langen Ball von Jakubov war Bozic zwanzig Meter vor dem Tor frei durch. BSC-Keeper Gersbeck kam aus seinem Kasten und traf Bozic im Eins-gegen-Eins. Der Angreifer blieb verletzt liegen, das Spiel lief aber weiter (37.).
Doch nur wenige Minuten später, war Bozic wieder im Zentrum des Geschehens, als er erst den Ball am Strafraum gut behauptete und dann Garcia bediente. Der Außenbahnspieler spitzelte aus halblinker Position den Ball an Gersbeck vorbei ins lange Eck – 1:0 (40.). Mit diesem Stand ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kam der CFC gut in die Partie. Frahn ging mit Tempo durchs Mittelfeld, sah Garcia, der von links nach innen zog und vom Strafraumeck abschloss. Der abgefälschte Schuss ging nur knapp über die Querlatte (49.). Drei Minuten später zeigte Blum seine Übersicht und schickte Bozic steil. Dessen Hereingabe von der Grundlinie fing BSC-Kapitän Fuchs gerade noch vor Garcia ab (52.).
In der Folge übernahm die Hertha das Spiel und kam zu Chancen. Aber der eingewechselte Roczen (62.) und Köpke (63.) verpassten ihre Möglichkeiten.
Der CFC kam erst kurz vor der Schlussviertelstunde wieder gefährlich vor den Kasten der Gäste. Frahn verpasste jedoch im Fünfmeterrraum eine halbhohe Flanke von der Grundlinie (74.). Die Hertha zog nochmal das Tempo an, drängte auf den Ausgleich. Krebs schloss mit dem Vollspann aus 20 Metern ab. Der abgefälschte Ball ging nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei (86.). Auch Roczen konnte mit seinem Drehschuss aufs kurze Eck Jakubov nicht überwinden (90. + 5).
Damit blieb es beim knappen 1:0. Mit dem 24. Saisonsieg legte die Mannschaft von David Bergner in der Entscheidung um die Meisterschaft wieder vor. Verfolger Berliner AK muss am Samstag gegen Wacker Nordhausen nachlegen, um noch rechnerisch eine Chance auf die Tabellenführung zu haben.
Am kommenden Mittwoch steht jedoch erstmal das Halbfinale im Wernesgrüner Sachsenpokal an.
Zu Gast ist dann Ligakonkurrent 1. FC Lokomotive Leipzig. Anstoß im Stadion – An der Gellertstraße ist um 19.30 Uhr.



