Initiative „Aufstiegsreform 2025“ begrüßt NOFV-Vorstoß zur Einrichtung einer neuen Arbeitsgruppe
Die Initiative „Aufstiegsreform 2025“ unterstützt ausdrücklich den Vorstoß des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV), noch vor dem DFB-Bundestag im November 2025 eine neue Arbeitsgruppe zur Reform des Aufstiegsrechts in die 3. Liga einzurichten.
Klares Signal für die Reformbereitschaft
Der NOFV hatte sich – vertreten durch Präsident Hermann Winkler sowie die fünf Landespräsidenten – bei der Konferenz aller Regional- und Landespräsidenten in Frankfurt am Main klar für die sofortige Einsetzung einer solchen Arbeitsgruppe ausgesprochen.
Laut NOFV-Vorschlag sollen in dieser Arbeitsgruppe sowohl Vertreter der fünf Regionalligen – jeweils drei Vereins- und drei Verbandsvertreter –, als auch Delegierte von DFB und DFL gemeinsam an einer tragfähigen Lösung arbeiten. Eine neutrale Moderation soll dabei eine offene Diskussion ohne Denkverbote gewährleisten.
Haeder: „Es kommt weiterer Schwung in die Reformbemühung“
Tommy Haeder, Geschäftsstellenleiter des Chemnitzer FC und Sprecher der Initiative „Aufstiegsreform 2025“, erklärt dazu: „Wir begrüßen den Vorstoß des NOFV ausdrücklich und werten ihn als klares Signal an alle Beteiligten, dass nun weiterer Schwung in die Reformbemühung kommt. Die Initiative 'Aufstiegsreform 2025' unterstützt dieses Engagement ausdrücklich und ist dankbar, dass sich Hermann Winkler als Präsident des NOFV in der Sache persönlich einsetzt. Dass die betroffenen Vereine in einer offiziellen Arbeitsgruppe gemeinsam mit DFB und DFL mitdiskutieren und gemeinsam nach einer Lösung suchen sollen, ist ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Veränderung.“
Frühzeitiger Austausch mit dem NOFV
Bereits im Vorfeld hatte sich die Initiative „Aufstiegsreform 2025“ in einem engen Austausch mit dem NOFV über mögliche Lösungsansätze verständigt. In einer gemeinsamen Beratung in Berlin war deutlich geworden: Ein abstimmungsfähiger Antrag zum DFB-Bundestag im November 2025 sei angesichts der Komplexität des Themas unrealistisch. Umso dringlicher sei die Einsetzung einer breit aufgestellten Arbeitsgruppe – als Vorbereitung für einen außerordentlichen DFB-Bundestag im kommenden Jahr.
Appell an andere Regionalverbände
„Die Initiative appelliert daher auch an die anderen Regionalverbände, sich dem Vorschlag zur Bildung einer konstruktiven und lösungsorientierten Arbeitsgruppe anzuschließen und die Stimme ihrer Mitgliedsvereine in den anstehenden Staffeltagungen ernst zu nehmen. Wenn alle an einem Strang ziehen, dann wird uns gemeinsam der Durchbruch in der Angelegenheit gelingen“, so Haeder weiter.
In einem gemeinsamen Schreiben vom 1. Juli 2025 hat die Initiative zudem die Forderung an den DFB übermittelt, kurzfristig die Einrichtung einer solchen Arbeitsgruppe voranzutreiben – unter Einbeziehung der DFL, der Landes- und Regionalverbände sowie von Vertretern der Initiative „Aufstiegsreform 2025“. Ziel ist es, die Arbeit in der Sache unmittelbar aufzunehmen, damit bereits auf dem DFB-Bundestag 2025 erste praktikable Lösungsvorschläge als Zwischenstand vorgestellt und diskutiert werden können.
Über die Initiative „Aufstiegsreform 2025“
Die Initiative wurde am 12. Februar 2025 in Chemnitz ins Leben gerufen. Ihr Ziel: eine sportlich faire und transparente Aufstiegsregelung aus allen fünf Regionalligen sowie eine stärkere Vernetzung und Interessenvertretung der Fußballvereine gegenüber Landes- und Bundesverbänden.
Die Initiative versteht sich als überregionale, vereinsübergreifende Bewegung, die den Dialog sucht – aber auch Veränderungen konsequent einfordert. Der Zusammenschluss umfasst derzeit 33 unterzeichnende Vereine — und wird weiter wachsen!
Kernforderung der Initiative
Fairplay heißt: Gleiche Chancen für alle Regionalligisten – Meister müssen aufsteigen, auch im Osten!
Diese Teams sind bereits Teil der Initiative
Regionalliga Nordost / Oberliga NOFV-Süd
1. FC Lokomotive Leipzig, BFC Dynamo, BSG Chemie Leipzig, FC Carl Zeiss Jena, Chemnitzer FC, FSV 63 Luckenwalde, FSV Zwickau, Greifswalder FC, Hallescher FC, Hertha BSC II, F.C. Hertha 03 Zehlendorf, FC Rot-Weiß Erfurt, SV Babelsberg 03, VSG Altglienicke, FC Eilenburg, VFC Plauen
Regionalliga West
SC Rot-Weiß Oberhausen, S.C. Fortuna Köln, 1. FC Bocholt, Wuppertaler SV, Bonner SC, Sportfreunde Siegen
Regionalliga Bayern
Würzburger Kickers, FV Illertissen 1921
Regionalliga Nord
SV Meppen, Kickers Emden, VfB Lübeck, VfB Oldenburg
3. Liga
FC Energie Cottbus, FC Erzgebirge Aue, F.C. Hansa Rostock
2. Bundesliga
SG Dynamo Dresden
Bundesliga
1. FC Union Berlin
Mit sportlichen Grüßen
Die unterzeichnenden 33 Vereine der Initiative „Aufstiegsreform 2025“



