Junioren-Teams starten in Bundesliga-Saison: Top-Gegnern Paroli bieten
Am Wochenende 14./15. August starten auch die Junioren-Bundesligen in die Saison 2021/2022. Mit dabei sind erneut die A- und B-Junioren des Chemnitzer FC.
Den Auftakt machen die U17-Junioren. Das Team von CFC-Trainer Torsten Wappler geht in seine nunmehr vierte Bundesliga-Saison in Folge und empfängt am Samstag, den 14. August (Anstoß: 11 Uhr, Sportforum Chemnitz) den FC Erzgebirge zum Auftakt in die Spielzeit 2021/2022. „Wir freuen uns darauf, dass die Liga wieder los geht. Wir wollen den sportlichen Wettbewerb und natürlich den Erfolg“, sagt Torsten Wappler, Trainer der U17-Junioren des CFC, der seine Mannschaft aufgrund der coronabedingten Spielunterbrechung über Monate bei Laune halten musste. „Wir haben den Spielern individuelle Trainingspläne, sowohl für Athletik als auch Technik, für zu Hause mitgegeben und die Jungs im Rahmen der vertieften sportlichen Ausbildung an den beiden sportbetonten Schulen betreut. Wir konnten ohne den sonst herrschenden Wettkampfdruck an langfristigen Themen, wie individuelle Stärken und Schwächen der Spieler arbeiten. Ich bin mit der Mannschaft, der Einstellung der jeweiligen Spieler und ihrem Willen bei der Umsetzung der Inhalte sehr zufrieden.“
Wie die U17-Junioren haben auch die U19-Junioren von Trainer Jonas Stephan die Vorbereitung auf die Saison vor allem dafür genutzt, gemeinsam festgelegte Spielprinzipien einzustudieren. Für das älteste Junioren-Team des CFC geht es mit einem Auswärtsspiel beim FC Energie Cottbus (Samstag, 14. August, 12:00 Uhr) in die dritte Bundesliga-Saison in Folge.
„Wir haben viel an der Fitness gearbeitet, weil sie wichtig für unser laufintensives Spiel gegen den Ball sein wird. Wir wollen Dominanz entwickeln und unsere Spielpläne mit vollster Überzeugung durchziehen. Um Top-Gegnern wie Hertha BSC, Werder Bremen oder VfL Wolfsburg Paroli bieten zu können, müssen die Jungs ein hohes Maß an Bereitschaft an den Tag legen. Das geht nur über mannschaftliche Geschlossenheit“, verdeutlicht U19-Coach Jonas Stephan.
Gespielt wird die Junioren-Bundesliga-Saison 2021/2022 mittels einer einfachen Runde. Heißt: Alle Teams treten nur einmal gegeneinander an. „Durch die einfache Runde und die erhöhte Anzahl an Absteigern ist der Druck natürlich deutlich höher. Man darf sich kaum Fehler erlauben“, betont U17-Trainer Wappler. Am Ende der Saison steigen in der U17-Junioren-Bundesliga vier statt drei Teams in die Junioren-Regionalliga ab In der U19-Bundesliga müssen am Ende der Saison sogar fünf statt drei Mannschaften den Gang in die nächsttiefere Liga antreten. „Nach den Erfahrungen der letzten beiden Jahre kann niemand den Verlauf der Saison vorhersagen. Wir müssen in jedem Spiel an unsere Grenzen gehen und die bestmögliche Leistung abrufen. Wir gehen in jeden Wettkampf mit dem Ziel, diesen zu gewinnen“, so Wappler weiter.
Sowohl die U19-Junioren (3:0-Sieg gegen FK Teplice) als auch die U17-Junioren (2:0-Sieg gegen den FC Ingolstadt 04) konnten die Generalprobe vor dem Bundesliga-Auftakt erfolgreich gestalten.
„Mit diesem Selbstvertrauen wollen wir versuchen, einen erfolgreichen Start hinzulegen und eine gute Basis für das angestrebte Ziel Klassenerhalt Junioren-Bundesliga aufbauen“, gibt NLZ-Leiter Marcus Jahn das Ziel vor und zeigt sich mit der Saisonvorbereitung zufrieden: „Auf der Grundlage der strategischen Neuausrichtung und Optimierung der Rahmenbedingungen konnten wir sowohl die U19 als auch die U17 mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit auf ein gutes Level heben. Wir gehen voller Vorfreude in die Bundesliga-Saison und hoffe, dass unsere Mannschaften eine komplette Saison durchspielen können und uns Corona nicht nochmal einen Strich durch die Rechnung macht.“
Wie wichtig eine gute Nachwuchsarbeit ist, beweisen die bemerkenswerten Auftritte der Youngster Max Roscher, Aschti Osso, Niclas Walther, Stanley Keller, Simon Roscher und Jermain Nischalke im Profi-Team des Chemnitzer FC. Sie alle wurden im Nachwuchsleistungszentrum des CFC ausgebildet und bilden nunmehr einen wichtigen Bestandteil des Teams von Cheftrainer Daniel Berlinski.
NLZ-Leiter Jahn: „Es ist uns gelungen, die sportliche Distanz zwischen der ersten Mannschaft und der U19 zu verkürzen, gefragte Spieler zu entwickeln und diese auch in die erste Mannschaft zu integrieren. Wir freuen uns, dass die Spieler in der ersten Mannschaft so gut Fuß fassen und ihren Beitrag leisten.“
Da sieht auch U19-Coach Jonas Stephan so: „Mich persönlich freut es sehr für die Jungs. So sieht es die Mannschaft auch. Es ist für jeden einzelnen das Ziel, diesen Sprung in die Profi-Mannschaft zu schaffen. Das schöne ist, dass durch die Auftritte deutlich wird, dass dies ein realistisches Ziel ist. Das kann uns insgesamt als Nachwuchsabteilung nur pushen.“
Infos zum Junioren-Bundesliga-Spiel im Sportforum Chemnitz:
Unter den aktuellen Hygiene-Bedingungen sind maximal 999 Zuschauer im Hauptstadion des Sportforums zugelassen. Tickets sind an der Tageskasse für 5 Euro (Vollzahler) und 3 Euro (Ermäßigt) erhältlich. Ermäßigungsberechtigt sind: Schüler, Studenten, Auszubildende, Arbeitslose, Schwerbeschädigte, Rentner. Die Ermäßigungsnachweise sind am Spieltag am Einlass vorzuzeigen. Kleinkinder unter 6 Jahren (sogenannte Schoßkinder) erhalten freien Eintritt.



