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19.03.2009 - 18.10 Uhr | 1. Mannschaft

Klärungsgespräch zwischen Fans, Verein und Polizei

Vor den Heimspielen gegen Oberneuland und Hansa Rostock II war es am Einlass zu Problemen mit Transparenten und Doppelhaltern gekommen. So wurden diverse Fanutensilien eingezogen bzw. verboten.  Die „Brigade Süd” entschloss sich darauf hin, die Südkurve zu verlassen und auf die Unterstützung der Mannschaft zu verzichten, um damit ihren Protest zum Ausdruck zu bringen. Es herrschte nach diesem Spiel somit dringender Klärungsbedarf.

Ein kurzfristig einberufenes Treffen fand am Mittwoch in der CFC-Geschäftsstelle statt. An der Runde nahmen neben drei Vertretern der „Brigade Süd” auch Peter Müller (Geschäftsstellenleiter), Sven-Uwe Kühn (Marketing GmbH), Peggy Schellenberger (Fanbeauftragte), Wolfgang Rücker und Herr Voigt (Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge) teil. Die Vorfälle wurden ausgewertet und die verschiedenen Standpunkte sehr offen ausgetauscht. Ziel sollte eine, von beiden Seiten getragene, Lösung sein, um erneuten Einlassproblemen aus dem Weg zu gehen. Nach kontroversen Diskussionen wurde sich aufeinander zu bewegt und ein gemeinsamer Ansatz gefunden, der nun in den kommenden Heimspielen zur Umsetzung kommt.

Der Verein unterstützt den Wunsch seiner Anhänger, ihre Fankultur im Rahmen der bestehenden Stadionordnung weiterhin kreativ auszuleben und setzt dazu auf eine kontinuierliche, offene und faire Kommunikation aller Beteiligten.

Der Verein hofft, im Sinne der gemeinsamen Ziele von Club und Fans, zum nächsten Heimspiel gegen den aktuellen Spitzenreiter Holstein Kiel wieder auf eine gut gefüllte und lautstarke Südkurve, die zusammen mit allen anderen himmelblauen Anhängern unsere Mannschaft maximal unterstützt und das Stadion an der Gellertstraße wieder zu der, von allen CFC-Fans geliebten und von den Gegnern gefürchteten, stimmungsvollen Heimspielstätte unserer Himmelblauen werden lässt.