Kleines Wunder in Himmelblau - CFC dreht Spiel gegen Wiesbaden
CFC verschläft erste Hälfte - erneut
Gerd Schädlich stellte nach dem Pokal-Aus gegen Dynamo auf zwei Positionen um. Aufgrund der guten Trainingsleistungen der vergangenen zehn Tage erhielt Selim Aydemir den Vorzug vor Sascha Pfeffer, außerdem durfte Benjamin Förster von Beginn an ran. Für ihn nahm Florian Hörnig auf der Auswechselbank Platz. Sichtbare Leistungssteigerungen brachten die Veränderungen im ersten Abschnitt jedoch nicht - der CFC aggierte schwach und kam nur nach Standartsituationen vor das gegnerische Tor. Die beste Chance hatte dabei Anton Fink mit einem Freistoß in der 27. Minute, doch Gäste-Keeper Michael Gurski konnte parieren. Die Wiesbadener wurden immer stärker, vor allem weil die Himmelblauen ihnen genug Raum ließen. Oft standen die CFC-Abwehrspieler zu weit von ihren Gegenspielern entfernt und verloren so zahlreiche Zweikämpfe. Einen Stellungsfehler in der Defensive nutzte Alf Mintzel in der 30. Minute zur Führung für die Gäste. Und die Wiesbadener legten nach - Nur acht Minuten später blockte Philipp Pentke einen Schuss nur ab. Mintzel reagierte am schnellsten und spielte in die Mitte auf Ivana, der den Ball nur noch ins Tor einschieben musste. Die Halbzeitführung für den Tabellenelften ging so völlig in Ordnung und hätte durchaus noch höher ausfallen können.
Starke zweite Hälfte wird mit Dreier belohnt
Kapitän Carsten Sträßer und Trainer Gerd Schädlich hielten während der Halbzeitpause in der Kabine deftige Ansprachen - welche sich die Spieler zu Herzen nahmen. Nur 45 Sekunden nach Wiederanpfiff schlug Selim Aydemir zum 1:2-Anschlusstreffer ein. Vorrausgegangen war ein schönes Kombinationsspiel durch die Himmelblauen Reihen. Nun war auch das Publikum wieder da und stärkte der Mannschaft durch lautstarke Anfeuergesänge den Rücken. Der CFC stürmte weiter und konnte bereits vier Minuten später ausgleichen, nachdem Selim Aydemir Anton Fink lang geschickt hatte. Der 25-jährige stürmte auf Keeper Gurski zu und schoss in's lange Eck ein. Das Stadion stand nun Kopf und der Chemnitzer FC drängte auf das 3:2. Doch Chancen von Benjamin Förster (63.) und Anton Fink (68.) fanden den Weg ins gegnerische Tor nicht. Vier Minuten vor Abpfiff sollte der Führungstreffer dann aber doch noch fallen: Aydemir dribbelte sich von der linken Seite in den Strafraum und zog ab - der wuchtige Schuss landete, für Gurski unhaltbar, in der linken oberen Ecke des Tores und ließ die 4300 Zuschauer im Stadion an der Gellertstraße jubeln.
Schweres Auswärtsspiel unter der Woche
Wehen Wiesbaden verschenkt zum dritten Mal in Folge eine 2:0-Halbzeitführung und muss sich weiter mit sechs Punkten zufrieden geben, während die Himmelblauen den dritten Sieg im dritten Heimspiel feiern können. Am Dienstag geht es zur schweren Auswärtsaufgabe nach Heidenheim, bei der Schädlich wohl auf Toni Wachsmuth und Christoph Buchner verzichten muss, die sich während der Partie beide verletzten.
<link cfc teams spielplan _blank>Spielticker CFC - SV Wehen Wiesbaden



