Krimi in Porto mit Happy End – FCK steht in der nächsten Runde
Vor 25 Jahren trat der FC Karl-Marx-Stadt zum Rückspiel in der 1. Runde des Europapokals bei Boavista Porto an und das Spiel gegen die schwarz-weißen "Karos" sollte ein echter Krimi werden! Vor 12.000 Zuschauern im Estadio do Bessa sahen die Portugiesen nach einem Doppelpack vom Stürmerstar und späteren 81-fachem Nationalspieler Joao Pinto wie der sichere Sieger aus. Doch der Spitzenklub von der Atlantikküste hatte seine Rechnung ohne Hans Meyer und die Seinen gemacht, weshalb die Fußballwoche treffend "Karos ärgerten sich schwarz" titelte.
"Keiner hatte mit dem Ausscheiden gerechnet. Doch nach dem heißen Abend von Porto geht das Ergebnis in Ordnung", zollte Boavista-Trainer Raul Aguas der Leistung des FCK Respekt. Nachdem Joao Pinto in der 40. Minute das 1:0 aus dem Hinspiel egalisierte und in der regulären Spielzeit keine weiteren Treffer fielen, musste die Entscheidung in der Verlängerung fallen. In diese startete Porto bereits nach 40 Sekunden optimal und Pinto ließ seinen zweiten Treffer folgen. Damit war klar, der FCK musste liefern, sollte das Abenteuer Europapokal nicht vorzeitig zu Ende gehen.
"Aufgrund des guten Ergebnisses aus dem Hinspiel sind wir optimistisch ins Rückspiel gegangen. Wir hatten auch nicht den riesigen Druck verspürt, da vorher keiner mit einem Weiterkommen gerechnet hatte. Wichtig war, dass wir immer an uns geglaubt haben und entsprechend selbstbewusst aufgetreten sind.", verdeutlicht Rico Steinmann, von Porto an diesem Abend mit doppelter Manndeckung bedacht, das Erfolgsgeheimnis der FCK-Mannschaft. Und in der Tat gelang dem FCK noch in der ersten Halbzeit der Verlängerung der wichtige Treffer zum 1:2 durch einen Kopfball von Steffen Heidrich, dem in der 120. Minute das alles erlösende 2:2 folgte.
Torschütze Ulf Mehlhorn erinnert sich dabei gerne an eben jenen Treffer zurück "An meinen Freistoßtreffer in der Schlussminute kann ich mich noch sehr gut erinnern. Hinter dem Tor des Stadions von Boavista befand sich damals eine Baustelle und Heid´ meinte, ich solle den Ball dahin schlagen, worauf ich erwiderte: „Auf keinen Fall, den mach´ ich rein." und so kam es dann auch!"
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Mehr zum Thema "25 Jahre Europapokal" sowie Interviews mit den FCK-Spielern von damals lesen Sie im <link http: chemnitzerfc.finzelundschuck.de de fan-accessiores cfc-saisonheft-2014>Saisonheft 2014/15 - Bereit zu Begeistern.



