Lösungen finden gegen die Heimstärke
Der Chemnitzer FC gastiert zum 29. Spieltag der Regionalliga Nordost 2018/19 beim FSV Wacker 90 Nordhausen. Die Thüringer stehen derzeit auf dem vierten Tabellenplatz und stellen mit nur 27 Gegentoren gemeinsam mit dem CFC die beste Defensive der Liga.
„Wir wissen um die Schwere der Aufgabe. Uns erwartet ein ähnliches Spiel, wie gegen Auerbach. Wir wollen trotzdem Fußball spielen und die Lösungen spielerisch finden“, erklärte CFC-Cheftrainer David Bergner.
Bester Angreifer der Nordhäuser ist Carsten Kammlott. Der Mittelstürmer erzielte bereits elf Saisontore. „Er ist in der Lage aus jeder Situation im Strafraum ein Tor zu machen. Mit Joy-Lance Mickels haben sie zudem einen Spieler, der für diese Liga überdurchschnittlich schnell ist und im Tor mit Jan Glinker einen sehr guten Rückhalt. Wir treffen auf eine erfahrene Mannschaft.“
Die auch extrem heimstark ist. Von insgesamt 13 Partien auf eigenem Platz ging nur eins verloren. Die letzten fünf Heimspiele konnten allesamt gewonnen werden. „Die Atmosphäre und das Stadion sind wichtige Bausteine für die Heimstärke von Wacker. Sie werden alles daran setzen, um ihre Serie auszubauen. Es wird uns am Freitagabend ganz sicher nichts geschenkt. Aber wir freuen uns darauf.“
Eine mögliche Vorentscheidung in Sachen Aufstieg thematisiert Bergner allerdings nicht. „Das spielt für uns derzeit keine Rolle. Wir wissen, dass wir in Nordhausen erstmal bestehen müssen. Mit einem Sieg könnten wir Wacker und Hertha II hinter uns lassen. Aber trotzdem wollen wir am Ende so einer Saison auch Meister werden. Wir haben noch keine offizielle Information, dass der Berliner AK tatsächlich keine Zulassungsunterlagen für die 3. Liga eingereicht hat. Wir werden auch nach einem erfolgreichen Spiel nicht feiern und uns zurücklehnen.“
Nicht zur Verfügung stehen am Freitagabend Tim Campulka (Mittelfußbruch), Florian Sowade (Aufbautraining) und Erik Tallig, der am Wochenende bei der U19-Mannschaft von Trainer Kay-Uwe Jendrossek zum Einsatz kommt und bei der Mission „Bundesliga-Aufstieg“ aushelfen soll.



