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06.09.2025 - 16.46 Uhr | 1. Mannschaft

Nicht-Aufstiegsspiel 2025: Junge und ersatzgeschwächte CFC-Elf unterliegt in Oberhausen deutlich

Das „Nicht-Aufstiegsspiel 2025“ zwischen Rot-Weiß Oberhausen und dem Chemnitzer FC war am Samstag vor 1.003 Zuschauern im Niederrhein Stadion weit mehr als ein gewöhnlicher Testkick. Beide Traditionsvereine stellten sich in den Dienst der Initiative Aufstiegsreform 2025, die inzwischen von 45 Klubs getragen wird.

Der gemeinsame Appell lautete an diesem Tag: Während Meister aus West und Südwest stets direkt aufsteigen, müssen Titelträger der anderen drei Regionalligen regelmäßig den Umweg über Relegationsspiele gehen – eine Schieflage, die korrigiert werden soll.

CFC fehlen gleich neun Spieler

Vor diesem besonderen Hintergrund stand das Sportliche an diesem Tag in Oberhausen auch nicht im Vordergrund. Zugleich musste CFC-Cheftrainer Benjamin Duda eine extrem verjüngte und ersatzgeschwächte Mannschaft aufbieten: Gleich neun etablierte Kräfte fehlten (Tobias Müller, Dejan Bozic, Tom Baumgart, Domenico Alberico, Johannes Pistol, Maurizio Grimaldi, Tobias Stockinger, Martial Ekui, Daniel Adamcyk). In der Startelf standen mit Aaron Mensah, Noah Tänzer und Amadeus Zamora drei U19-Spieler, insgesamt sieben Talente aus dem eigenen Nachwuchs waren im Kader.

Frühe Führung, dann dreht Oberhausen auf

Die Himmelblauen erwischten einen guten Start: Jonas Marx stellte nach hohem Ballgewinn auf 0:1 (8.). RWO – in Bestbesetzung angetreten – drehte die Partie jedoch noch vor der Pause durch Phil Sieben (12., 25.), Matona-Glody Ngyombo (22.) und Luca Schlax (29.) zum 4:1. Trotz einzelner Entlastungsangriffe konnte der CFC die Wucht der Gastgeber in dieser Phase kaum bremsen.

Chemnitzer stabiler nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel stand die junge Chemnitzer Mannschaft kompakter, gewann mehr Zweikämpfe und ließ zunächst wenig zu. Zamora hatte eine gute Gelegenheit zum möglichen Anschluss, verzog jedoch knapp (85.). Kurz zuvor sorgte Christopher Schepp (82.) mit dem Treffer zum 5:1 für den Endstand.

Sportliche Einordnung des Freundschaftsspiels

Am Ende stand eine deutliche und somit auch schmerzhafte Niederlage, deren Höhe aus Chemnitzer Sicht angesichts der angespannten Personalsituation allerdings nicht überraschte. Für die vielen jungen Spieler im Kader war das freundschaftliche Duell im traditionsreichen Niederrhein Stadion dennoch eine lehrreiche Erfahrung – mit wichtigen Eindrücken für den weiteren Entwicklungsweg.

Ausblick

Auch wegen der engen Terminfolge musste der CFC in Oberhausen kräftig rotieren: Nach langer Rückfahrt wartet keine 24 Stunden später bereits das nächste Pflichtspiel. Am Sonntag empfängt der CFC in der 2. Runde des Landespokals Blau-Weiß Leipzig. Gegen den Achtligisten soll dann in anderer Besetzung im eins-Stadion – An der Gellertstraße – mit einer konzentrierten Leistung souverän der Einzug in die nächste Runde gelingen.