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22.01.2025 - 16.23 Uhr | 1. Mannschaft

Niclas Walther in der Reha: Aufbruchsstimmung und Hoffnung auf ein starkes Comeback

Bereits nach einer knappen halben Stunde war CFC-Cheftrainer Benjamin Duda beim letzten Spiel des Jahres 2024 am 7. Dezember gegen den Halleschen FC dazu gezwungen, Niclas Walther verletzungsbedingt auszuwechseln. Luis Fischer betrat für den 22-jährigen Linksverteidiger das Feld. In der Woche nach dem sensationellen 1:0-Auswärtssieg beim Drittliga-Absteiger und Aufstiegsfavoriten drückte vor allem eine Nachricht auf das Chemnitzer Gemüt.

Die Diagnose von Niclas Walther wurde vor sechs Wochen bekannt: Syndesmosebandriss im linken Knöchel. Diese Verletzung bedeutete für das Chemnitzer Eigengewächs eine lange Phase der Rehabilitation und viele anstrengende Wochen in Behandlung. Nun ist allerdings Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Schweißtreibende Arbeit bei Admedia

Seit seiner Verletzung verbringt Walther täglich drei bis vier Stunden in den Räumlichkeiten von CFC-Gesundheitspartner Admedia mit intensiven und hochprofessionellen physiotherapeutischen Behandlungen. Während bei der manuellen Therapie das Sprunggelenk massiert und stabilisiert wird, sorgen gezielte Fußübungen dafür, dass die verletzte Region an Festigkeit gewinnt. So arbeitet der junge Verteidiger akribisch und mit einem klaren Ziel vor Augen an seinem Comeback.

Die Magie des Balls kehrt zurück

Die tägliche Routine der Reha mag trocken sein, doch diese Woche gab es für "Nici", wie er von seinen Freunden gerufen wird, ein ganz besonderes Highlight: Am Dienstag und Mittwoch absolvierte er die ersten leichten Passübungen und Dribblings mit dem Ball auf dem grünen Rasen.

"Die ersten Schritte mit dem Ball geben mir wieder unglaublich viel Energie. Ich habe mit Sebastian (Grihm, Athletiktrainer, Anm. d. Red.) erste Übungen mit Ball machen können und taste mich langsam ran", sagte Walther mit einem Strahlen im Gesicht. "Diese Momente geben einem Auftrieb und visualisieren das Ziel noch einmal. Das sorgt für ganz viel Motivation."

Ein vorsichtiger Schritt nach vorne

In der kommenden Woche soll es erneut auf den Rasen gehen, wenn auch zunächst nur für ein bis zwei individuelle Einheiten. Hierbei wird sorgfältig getestet, wie sein Fuß auf die Belastung reagiert. Ein langsamer Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining ist ab Mitte oder Ende Februar angepeilt – allerdings mit Vorsicht, denn die Gesundheit hat oberste Priorität. Niclas Walther wurde in der Vergangenheit zu oft von Verletzungen zurückgeworfen, wenn er sich gerade durch starke Leistungen in der Mannschaft festgespielt hatte.

Hoffnung auf baldiges Comeback

Trotz aller Hürden bleibt Walther optimistisch: "Es ist ein langer Weg, aber ich gebe alles, um bald wieder für den Chemnitzer FC aufzulaufen." Mit der aktuellen Entwicklung und der gezielten Therapie scheint ein Comeback im Laufe des Frühjahrs nicht unrealistisch zu sein.