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07.09.2025 - 14.40 Uhr | 1. Mannschaft

Pflichtaufgabe im Sachsenpokal erfüllt – CFC lässt Blau-Weiß keine Chance

Der Chemnitzer FC hat seine Mission Sachsenpokal mit einem klaren Statement eröffnet. Vor 1.801 Zuschauern im eins-Stadion – An der Gellertstraße empfingen die Himmelblauen den Stadtligisten Blau-Weiß Leipzig und machten früh deutlich, wer hier Herr im Haus ist. Zehn Minuten Mitte der ersten Halbzeit gaben der Partie einen klaren Anstrich.

Früher Dosenöffner durch Pistol

Bei bestem Fußballwetter und lockerer Atmosphäre auf den Rängen begann der Favorit dominant. Besonders dabei: Zum zweiten mal in Folge sahen die Trikots nicht wie gewohnt aus. In Oberhausen beim 'Nicht-Aufstiegsspiel' am Tag zuvor zeigte man die Aufstiegsinitiative als Brustsponsor. Im Pokal schmückt wie schon im Vorjahr Druckzilla das Trikot.

Schon nach wenigen Minuten rollten die ersten Angriffe in Richtung Gäste-Tor. Johannes Pistol setzte das erste Ausrufezeichen: Der Rechtsverteidiger zog in der 11. Minute beherzt nach innen und jagte den Ball aus gut 25 Metern sehenswert ins lange Eck – 1:0 und die frühe Führung.

Die Gäste hielten in den Zweikämpfen tapfer dagegen und warfen sich mit Leidenschaft in die Duelle, konnten aber das Tempo und die Wucht des CFC nur bedingt bremsen. Chemnitz erspielte sich Chance um Chance – und ab der 27. Minute ging es Schlag auf Schlag.

Der Himmelblau-Sturmlauf

Zunächst erhöhte Martial Ekui kompromisslos auf 2:0, ehe Tobias Stockinger nur 60 Sekunden später nach starker Vorarbeit von Mergel das 3:0 nachlegte. Nun war der Bann endgültig gebrochen.

Mergel selbst erzielte kurz darauf das 4:0, ein Eigentor von Blau-Weiß-Kapitän Noseck besorgte das 5:0. Bozic stellte in der 37. Minute schließlich auf 6:0 und vollendete damit einen wahren Chemnitzer Sturmlauf innerhalb von nicht einmal zehn Minuten.

Deutliche Pausenführung

Mit diesem klaren Zwischenstand ging es in die Pause. Der Außenseiter hatte sich redlich bemüht, doch die Himmelblauen spielten in dieser Phase ihre ganze Qualität aus und machten schon früh alles klar.

Viele Wechsel zur Pause – frischer Wind auf beiden Seiten

Mit Beginn des zweiten Durchgangs tauschten beide Trainer kräftig durch. Beim CFC rückten unter anderem Leon Damer und Niclas Walther in die Partie, Blau-Weiß brachte gleich vier neue Spieler. Die Himmelblauen stellten die Innenverteidigung komplett um. Niclas Walther und Anton Rücker bildeten die Defensivzentrale.

Der Querbalken rückt in den Mittelpunkt

Zunächst plätscherte die Partie etwas vor sich hin. Der CFC kontrollierte das Geschehen, doch es fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. In der 51. Minute verzog Damer einen Freistoß knapp, wenig später ließ Grimaldi nach Mergel-Zuspiel eine gute Gelegenheit liegen (58.).

Dann kam Pech dazu: In der 61. Minute traf Damer nach energischem Dribbling wuchtig die Latte – das Aluminium zitterte minutenlang. Kurz darauf scheiterte auch Grimaldi.

Damer sorgt für den Schlusspunkt

Nur wenige Zeigerumdrehungen später sollte es dann erneut krachen: Leon Damer nahm sich einen Freistoß aus 22 Metern und zirkelte den Ball sehenswert ins kurze Eck (71.). Der einzige Treffer der zweiten Halbzeit bedeutete den 7:0 Endstand.

Marx und Bozic im Pech

In der Schlussphase wollten die Himmelblauen noch nachlegen. Immer wieder war es Leon Damer, der für Betrieb sorgte – sei es mit gefährlichen Hereingaben oder Distanzschüssen. Jonas Marx verpasste bei seinem Joker-Einsatz zunächst knapp (78.), ehe er in der 86. Minute aus Abseitsposition ins Netz traf. Kurz vor Schluss prüfte Dejan Bozic nach viel Gewühl im Strafraum noch einmal die Latte (88.) – der dritte Aluminium-Treffer des Abends.

Souveräner Pflichtsieg und gelungener Pokalauftakt

Nach 90 Minuten stand ein ungefährdeter 7:0-Erfolg für den Chemnitzer FC auf der Anzeigetafel. Vor allem die erste Halbzeit entschied die Partie, im zweiten Durchgang fehlte es etwas an der Konsequenz und das Aluminium verhinderte ein zweistelliges Ergebnis. Am Ende bleibt ein souveräner Auftritt, ein gelungenes Pokaldebüt und die Vorfreude auf die kommenden Aufgaben in Liga und Pokal.

Kommende Woche geht es für den CFC am Samstag um 16.00 Uhr beim SV Babelsberg weiter in der Regionalliga Nordost. Einen Tag später ist Blau-Weiß Leipzig in der Stadtliga Leipzig ab 15.00 Uhr bei der SG Motor Gohlis-Nord gefordert.

Chemnitzer FC – FC Blau-Weiß Leipzig 7:0 (6:0)

CFC: Wunsch 22 – Ekui 27 (66. Mensah 24), Bochmann 5 (46. Walther 4), Eppendorfer 25 (46. Damer 13), Pistol 18 – Biven 8, Rücker 17, Mergel 10 (78. Marx 19) – Stockinger 7, Bozic 33 (C), Grimaldi 23

BWL: Ertl 29 – Leischker 4 – Bechmann 6 (46. Zerfaß 3) – Stephan 7 – Noseck 9 (C) (46. Sirenko 15) – Swoboda 10 (76. Janbazi 2) – Lojszczyk 11 – Stephan 17 (46. Fritzsch 19) – Dittrich 20 – Robitzsch 21 – Eisfeld 24 (46. Depner 22)

Tore: 1:0 Pistol (11.), 2:0 Ekui (27.), 3:0 Stockinger (28.), 4:0 Mergel (30.), 5:0 Noseck ET (32.), 6:0 Bozic (37.), 7:0 Damer (71.)