Platz 2 in Deutschland: CFC-Fans rocken die Regionalliga zum Saisonauftakt
Nach dem Saisonauftakt steht der Chemnitzer FC dank der starken Unterstützung seiner Fans deutschlandweit auf Platz 2 im ligaübergreifenden Vergleich aller Regionalligisten bei den Zuschauerzahlen.
Bei den ersten beiden Heimspielen der Saison 2024/25 gegen Halle und Zwickau strömten insgesamt 17.821 Fans ins Stadion - An der Gellertstraße, was einen beeindruckenden Durchschnitt von 8.911 Zuschauern pro Partie ergibt.
"Für unsere Planung haben wir konservativ mit einem Durchschnitt von 5.000 Zuschauern pro Heimspiel in der laufenden Saison kalkuliert. Sollten wir diese Prognose übertreffen, würden wir uns sehr freuen, da dies unsere Gestaltungsspielräume erweitern und wichtige Vereinsprojekte weiter voranbringen würde", erklärt Tommy Haeder, Geschäftsstellenleiter und zuständig für das Ticketing beim CFC. "Unser Ziel für die 17 Heimspiele ist es, auf der Fischerwiese eine durchschnittliche Zuschauerzahl von 6.000 plus X zu erreichen, um die kontinuierlich positive Entwicklung der Zuschauerzahlen weiter fortzusetzen."
Vergleich der Zuschauerzahlen: 2022/23 vs. 2023/24
Nach zwei Heimspielen in der Saison 2024/25 übertreffen die Himmelblauen sowohl ihre eigene Prognose als auch die Zuschauerzahlen der beiden vorhergehenden Spielzeiten bei weitem. In der Saison 2022/23 lag der Zuschauerdurchschnitt bei lediglich 3.354 pro Spiel, mit insgesamt 57.010 Besuchern im Stadion - An der Gellertstraße.
Die zurückliegende Saison 2023/24 brachte einen bemerkenswerten Sprung: Der Durchschnitt stieg auf 5.115 Zuschauer pro Spiel, was insgesamt 86.961 Fans bei den 17 Regionalliga-Spielen in Chemnitz bedeutete. Diese Steigerung um 1.761 zusätzliche Fans pro Partie resultierte in fast 30.000 mehr Besuchern und einem signifikanten Anstieg von rund 35 Prozent im Vergleich zur Vorsaison.
In den vergangenen beiden Spielzeiten hat der CFC damit nicht nur einen kontinuierlichen, sondern auch einen beachtlichen Anstieg beim Fanzuspruch erzielt.
Verbesserungspotential & Herausforderungen
"Unsere Fans sind die großen Gewinner unseres Saisonstarts. Ihre Unterstützung zeigt, dass unser Verein weiter zusammenwächst. Besonders beeindruckt hat mich, wie unser Publikum auf die sportliche Enttäuschung nach dem Abpfiff des letzten Heimspiels gegen Zwickau reagiert hat. Die Unterstützung unserer Mannschaft ist in solch einem Moment keine Selbstverständlichkeit", betont Tommy Haeder.
Neben der positiven Zuschauerentwicklung spricht der Geschäftsstellenleiter der Himmelblauen auch die aktuellen Herausforderungen an: "Leider können wir bei der derzeit hohen Zuschauerauslastung unseren eigenen Ansprüchen an die Cateringversorgung nicht ganz gerecht werden. Unser Caterer ist aufgrund eines laufenden Rechtsstreits und der dadurch nur eingeschränkt nutzbaren Infrastruktur im Stadionumlauf gezwungen, immer wieder provisorische Lösungen zu finden. Trotz dieser Umstände leistet unser Caterer engagierte Arbeit. Wir bitten unsere Fans um Verständnis für die teils längeren Wartezeiten an den Imbissständen, insbesondere während der stark frequentierten Phasen bei den ersten beiden Heimspielen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Situation zu verbessern."
Zuschauermagneten in der Regionalliga
Hier ist ein Überblick über die Vereine, die aktuell in ihren Regionalliga-Staffeln die meisten Zuschauer bei ihren Heimspielen begrüßen, basierend auf den Zuschauerstatistiken des Fachmagazins Kicker:
1. MSV Duisburg: Der unangefochtene Zuschauermagnet aller fünf Regionalligen in Deutschland ist derzeit der MSV Duisburg aus der Staffel West. Die ersten beiden Heimspiele der Zebras verfolgten insgesamt 35.444 Fans in der Duisburger Arena, was einen Durchschnitt von 17.722 Zuschauern pro Partie ergibt. Auch bei ihren beiden Auswärtsspielen in Gütersloh und Oberhausen waren die Duisburger Anhänger deutlich in der Überzahl.
2. Chemnitzer FC: Der Chemnitzer FC belegt derzeit den zweiten Platz im deutschlandweiten Zuschauer-Ranking mit insgesamt 17.821 Fans, nur hinter dem MSV Duisburg. In der Regionalliga Nordost führt der CFC vor Rot-Weiß Erfurt (14.467) und dem 1. FC Lokomotive Leipzig (7.844).
3. Rot-Weiß Oberhausen: Mit insgesamt 16.786 Zuschauern in den ersten beiden Heimspielen belegt Oberhausen aktuell den dritten Platz im deutschlandweiten Vergleich. Besonders hervorzuheben ist der Beitrag von mehr als 7.000 Duisburger Fans, die das Stadion in Oberhausen beim Auswärtsspiel am 3. Spieltag zahlreich bevölkerten. Die beiden Städte sind nur etwa 12 Kilometer voneinander entfernt, und die Fahrtzeit beträgt circa 20 Minuten.
4. VfB Lübeck: Der VfB Lübeck führt vorübergehend in der Regionalliga Nord mit 11.117 Besuchern. Allerdings haben die Lübecker bereits drei Heimspiele absolviert und weisen daher einen durchschnittlich niedrigen Wert von 3.706 Zuschauern auf. Der SV Meppen, der in nur zwei Heimspielen bereits 10.858 Fans begrüßte und einen Durchschnitt von 5.429 aufweist, wird Lübeck definitiv beim nächsten Heimspiel in der Zuschauertabelle überholen.
5. Stuttgarter Kickers: Die Kickers verzeichneten in der Regionalliga Südwest 8.700 Besucher bei ihren beiden Heimspielen, was einem Durchschnitt von 4.350 Fans pro Spiel entspricht.
6. SpVgg Bayreuth: In der Regionalliga Bayern führt Bayreuth nach bereits drei Heimspielen mit insgesamt 8.684 Besuchern. Dies entspricht einem Durchschnitt von 2.895 Zuschauern pro Partie, was im Vergleich zu den anderen Regionalligisten der fünf Ligen der niedrigste Wert ist.
Der FC Carl Zeiss Jena ist aus sportlicher Sicht das Team der Stunde in der Regionalliga Nordost. Der punktverlustfreie Tabellenführer empfängt am Mittwoch, dem 21. August, um 19 Uhr den Chemnitzer FC zu seinem zweiten Heimspiel der Saison (JETZT TICKET SICHERN!).
Beim ersten Heimspiel der Thüringer waren 5.339 Zuschauer auf dem Ernst-Abbe-Sportfeld dabei. Anschließend wartet auf die Himmelblauen schon die nächste Heimspielaufgabe: Gegen den SV Babelsberg strebt der CFC zusammen mit seinen Fans erneut die Zielmarke von 6.000 plus X an.
Alle Zuschauerstatistiken stellen eine Momentaufnahme dar und beziehen sich auf den Stand von Sonntag, 18. August 2024, 9.30 Uhr.



