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28.05.2021 - 15.44 Uhr | 1. Mannschaft

Pokalfinale auf Augenhöhe

Es ist für beide Mannschaften das Highlight einer ungewöhnlichen und lange Zeit ungewissen Spielzeit. Wenn am Samstag, dem 29. Mai 2021 der Chemnitzer FC auf den 1. FC Lokomotive Leipzig trifft, dann ist es auch die Begegnung zweier Mannschaften, die zuletzt einer sechsmonatigen Zwangspause von Pflichtspielen unterzogen waren. Jetzt kämpfen beide um den Einzug in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals.

Für den CFC zählt der Sachsenpokal zur absoluten Spezialität. Zum 16. Mal stehen die Chemnitzer im Finale des sächsischen Landespokals. Das Team von Cheftrainer Daniel Berlinski könnte den Titel sogar zum dritten Mal in Folge an die Gellertstraße holen. „Es geht natürlich auch um den Einzug in den DFB-Pokal, von daher ist die Motivation für jeden Spieler und mich besonders groß“, so Cheftrainer Daniel Berlinski. 

Mit der Partie gegen die „Loksche“ kommt es auch zur Neuauflage des Finals von 2017. Damals setzte sich der Chemnitzer FC mit 2:1 in Probstheida durch und sicherte sich seinen neunten Titel im Sachsenpokal. Mittlerweile ist die Sammlung auf elf Pokalsiege angewachsen. 

Der Regionalliga-Konkurrent ist ein Gegner auf Augenhöhe. Im einzigen Duell der beiden Teams in der Saison 2020/2021 trennte man sich im September 2020 im Bruno-Plache-Stadion mit 1:1. In der Abschlusstabelle der Regionalliga Nordost stehen beide Mannschaften sogar mit dem exakt gleichen Torverhältnis von 20:17 Toren da. Lok Leipzig absolvierte dabei jedoch ein Spiel weniger und sammelte zwei Punkte mehr als die himmelblauen Akteure. 

Mit einem Freilos im Viertelfinale und dem 4:0 Sieg gegen die mit einem besseren U19-Kader angetretene SG Dynamo Dresden im Halbfinale ergatterten die Leipziger ihren Finalplatz. Der CFC setzte sich zunächst gegen den VfB Auerbach mit 1:0 durch und drehte im Halbfinale einen 0:2 Rückstand gegen den Drittligisten FSV Zwickau zu einem 3:2 Sieg. „Fakt ist, wir sind gestärkt aus dieser Partie herausgegangen. Wir haben es aufgrund der zwei harten Spiele gegen Auerbach und Zwickau verdient im Finale zu stehen“, so Berlinski. 

Ein gutes Omen für alle neutralen Zuschauer vor den TV-Bildschirmen gibt es in jedem Fall. In der Spielzeit 2020/2021 ging keines der Spiele mit Beteiligung des Chemnitzer FC oder Lok Leipzig torlos aus. Spätestens im Elfmeterschießen würden dann auch im Sachsenpokal-Finale Tore fallen. 

Anstoß der Partie (29. Mai) auf dem Gelände der Sportschule „Egidius Braun“ in Leipzig ist um 14:05 Uhr.
Der MDR überträgt die Partie live im Fernsehen. Außerdem kann das Spiel in der großen TV-Konferenz der ARD verfolgt werden. Das Erste begleitet alle Partien im Rahmen des bundesweiten Finaltages der Amateure live. 

Das Finale im Wernesgrüner Sachsenpokal findet aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Verfügungslage unter der strengen Beachtung eines Hygienekonzeptes und unter Ausschluss von Zuschauern statt. Eine Anreise zum Gelände der SFV-Sportschule Egidius Braun ist zwecklos. Die Ordnungs- und Sicherheitskräfte sowie die zuständige Polizei wird das Areal großräumig absperren und kontrollieren.