Quartett fällt aus, Schinke zum Probetraining
Der Chemnitzer FC muss in der Saisonvorbereitung weiter auf gleich vier Spieler verzichten. Während Neuzugang Dominik Pelivan nach erneuter Muskelverletzung in der Wade voraussichtlich in der kommenden Woche mit dem Lauftraining starten kann, wurde für Christian Bickel, Nils Köhler und Benjika Caciel eine längere Pause verordnet.
Mittelfeldspieler Bickel zog sich als Spätfolge einer Covid 19-Infektion eine Entzündung des Herzbeutels zu und muss in den kommenden sechs Wochen komplett auf hohe körperliche Belastung verzichten.
„Wir haben hier Glück im Unglück. Dank unserer regelmäßigen kardiologischen Untersuchungen konnten wir die Herzbeutelentzündung frühzeitig erkennen und somit einer schwereren Erkrankung vorbeugen. Nach der verordneten Trainings- und Spielpause wird Christian wieder gesund und vollständig fit zurückkehren“, erklärte Marc Arnold, Geschäftsführer Sport des Chemnitzer FC.
Auch Nils Köhler wird den Saisonauftakt gegen Tennis Borussia Berlin (23.-25. Juli) verpassen. Der Linksverteidiger fällt aufgrund einer Achillessehnenentzündung voraussichtlich bis Anfang August aus. Ein Einsatz von Benjika Caciel zum Saisonstart ist ebenfalls fraglich. Der schnelle Angreifer muss aufgrund einer Schambeinentzündung, die im Zusammenhang mit seinem Ermüdungsbruch im Becken steht, längerfristig pausieren.
„Diese Ausfälle schmerzen uns sehr. Alle vier Jungs sind als wichtige Stützen in unserem Team eingeplant. Die Mannschaft ist gut zusammengewachsen und wird die Ausfälle als Gemeinschaft kompensieren“, so Arnold weiter.
Mittelfeldspieler Schinke im Probetraining
Einer, der dabei mithelfen könnte, ist Paul Schinke. Der offensive Mittelfeldspieler weilt in diesen Tagen zum Probetraining beim Chemnitzer FC. Der ehemalige Kapitän des 1. FC Lokomotive Leipzig, der am 28. Oktober 2020 sein letztes Pflichtspiel bestritt, hatte im Mai dieses Jahres das Ende seiner aktiven Karriere verkündet. Als langjähriger Spieler blieb Schinke der „Loksche“ als ehrenamtlicher Repräsentant verbunden. Nun möchte der 30-Jährige nochmal sportlich angreifen und legt dafür seine Lok-Aktivitäten auf Eis.
Marc Arnold: „Wir haben intensiv mit Paul gesprochen und spüren, dass er wieder angreifen möchte. Wir sind von Pauls fußballerischen Qualitäten überzeugt. Er kennt die Regionalliga Nordost und weiß, worauf es ankommt, um erfolgreich zu sein. Nach seiner Pause wollen wir in den kommenden Wochen sehen, ob er es mit der Unterstützung unserer Trainer schafft, sich noch einmal auf ein körperliches Level zu bringen, um in der Regionalliga nicht nur mitzuhalten sondern auch in unserem Team vorne weg zu gehen.“



