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20.12.2019 - 16.16 Uhr | 1. Mannschaft

Remis-Könige unter sich

Im letzten Auswärtsspiel des Jahres 2019 trifft der Chemnitzer FC am Samstag, den 21. Dezember 2019 auf den SV Waldhof Mannheim, Aufsteiger aus der Regionalliga Südwest. Nach dem 2:1-Erfolg am vergangenen Wochenende in Rostock möchte die Mannschaft von Cheftrainer Patrick Glöckner den zweiten Auswärtssieg nachlegen. Anstoß im Carl-Benz-Stadion in Mannheim ist um 14:00 Uhr.

Kurz vor Weihnachten steht Cheftrainer Patrick Glöckner jedoch nicht der komplette Kader zur Verfügung. Neben den langzeitverletzten Ioannis Karsanidis und Philipp Sturm werden am Samstag Neuzugang Sandro Sirigu und Noah Awuku fehlen. Dejan Bozic kehrt nach überstandener Knöchelverletzung in den Kader zurück.

Der SV Waldhof Mannheim ist bester Aufsteiger der Saison. Mit 30 Punkten steht das Team von Trainer Bernhard Trares auf dem siebten Tabellenplatz. Passend zur Auswärtsstärke verzeichnete die Mannschaft um die ehemaligen Chemnitzer Marcel Hofrath und Kevin Conrad am vergangenen Wochenende einen 1:0-Erfolg gegen Zwickau. Zuvor erspielten sich die „Buwe“ gegen Eintracht Braunschweig ihr neuntes Remis der Saison. Damit wurden sie zum Remis-König der Liga, vor dem Chemnitzer FC, der sich mit dem FC Magdeburg und der SpVgg Unterhaching den zweiten Platz teilt.

CFC-Cheftrainer Patrick Glöckner sieht in der Mannschaft vom Main eine Mannschaft, die bis zum Ende in der oberen Tabellenhälfte mitspielen wird: „Waldhof Mannheim hat einen guten, breiten Kader und ein gutes Umschaltspiel. Ihre konstanten Ergebnisse zeigen, dass Mannheim schwer zu bespielen ist und immer in der Lage ist, dem Gegner wehzutun.“ Die Tatsache, dass der CFC noch nie gegen den Gastgeber gewinnen konnte, kümmert ihn dennoch nicht: „Auf Statistiken gebe ich nichts. Hansa Rostock war auch die zweitbeste Heimmannschaft und wir waren die Mannschaft mit einer schlechten Auswärtsbilanz. Dennoch haben wir am vergangenen Spieltag gewonnen.“

Faninformationen zum Auswärtsspiel in Mannheim

Auf dem letzten Auswärtssieg wollen sich die Chemnitzer aber nicht ausruhen:“ Ein Sieg macht das Spielen leichter, dennoch werden Siege nie Selbstläufer sein. Nur wenn wir 100 Prozent geben, können wir jeden schlagen“. Dennoch sei nun durchaus ein Knoten geplatzt, was Energie freisetze: „Den Schwung werden wir am Samstag auf jeden Fall mit in die Auswärtspartie nehmen“, schließt Glöckner ab.

Beim Hinspiel im Juli verzeichneten beide Mannschaften im Übrigen ihr erstes Unentschieden. So ging Mannheim in der 22. Minute mit einem Tor von Maurice Deville in Führung, bevor Marcel Seegert in der 55. Minute per Eigentor für den Chemnitzer FC ausglich.