Rot-Weiß dominiert gegen Himmelblau - CFC unterliegt Erfurt mit 1:2
Das Team von Trainer Gerd Schädlich startete gut in die Begegnung und erarbeitete sich erste Torchancen. Anton Makarenko mit einem Schuss aus spitzem Winkel (17. Minute) und Anton Fink mit einem direkten Freistoß aus rund 25 Metern (27.) konnten den Ball jedoch nicht im gegnerischen Tor unterbringen. In der ersten halben Stunde hatten die Himmelblauen deutlich mehr Spielanteile als die Gäste aus Thüringen, bei denen im Spielaufbau kaum etwas zusammenlief. Anschließend wurden die Erfurter aber stärker, in der 38. Minute hatte Tunjic die große Chance zum Führungstreffer, CFC-Keeper Stefan Schmidt konnte seinen Schuss aus zentraler Position parieren. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff schlug die Kugel dann aber doch noch im Chemnitzer Tor ein. Schuld am 0:1 war die "sogenannte Mauer", wie Gerd Schädlich die Defensivaktion bei einem Freistoß von Pfingsten-Reddig aus 22 Metern kommentierte. Knapp 6000 Zuschauer sahen, wie der Ball über Wilke ins rechte Toreck flog. Schmidt war bei diesem Gegentreffer völlig machtlos.
Die Elf von Gerd Schädlich nahm sich viel vor für den zweiten Abschnitt - doch bereits nach drei Minuten setzte Ernüchterung auf Seiten der Himmelblauen ein. Als Folge einer Fehlerkette im Chemnitzer Abwehrverhalten erhöhten die Erfurter auf 0:2. Der eingewechselte Strangl nutzte Fehler von Marcel Wilke, Pierre Le Beau und Stefan Schmidt eiskalt aus und schob den Ball aus sieben Metern ein. Anschließend beherrschten die Rot-Weißen das Geschehen im Stadion an der Gellertstraße und hatten mehrfach die Chance, ihre Führung auszubauen. Doch der finale Pass fand sein Ziel nicht und so konnte es Anton Fink in der 84. Minute noch einmal spannend machen. Ein schnellausgeführter Freistoß fand den 25-jährigen im gegnerischen Strafraum, Fink konnte fünf Meter vor dem Tor abschließen und auf 1:2 verkürzen. Der Anschlusstreffer erfolgte jedoch zu spät, sodass sich der CFC am Ende mit 1:2 geschlagen geben musste.
Gerd Schädlich war die Frustration nach Abpfif deutlich anzusehen. "Ich bin sehr enttäuscht", so der 60-jährige. Für den Chemnitzer FC geht es am Samstag zu den Stuttgarter Kickers, in 10 Tagen steht dann das Pokalfinale gegen RB Leipzig an.
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