Zurück zur Übersicht

03.06.2013 - 10.14 Uhr | 1. Mannschaft

Saisonbilanz 2012/2013: Heimspiellust und Pokalfrust

Foto: Der Weg führt nach oben, wie von Sascha Pfeffer angezeigt. Nach Platz 9 in der Vorsaison stand für die Himmelblauen diesmal Platz 6 zu Buche. (Bild 1) Die Mannschaft, Anton Fink in der Mitte, lässt sich von den Fans für eine erfolgreiche Saison feiern. (Bild 2)

Ein grauer Herbst mit Abstiegssorgen und himmelblauer Frühling mit Aufstiegshoffnungen waren prägend für die erste Drittligasaison. [<link http: cfc aktuell neuigkeiten detailansicht period article _blank>Bilanz 2011/2012] In der zweiten gab es diesmal keine extremen Wetterwechsel. Der Chemnitzer FC hat sich langfristig gesehen kontinuierlich gesteigert und in der 3. Liga als Tabellensechster souverän etabliert. Erneut standen 55 Punkte zu Buche, bei einem breiter gestreuten Torverhältnis von 56:47 und einer geradlinigeren Saisonverlaufskurve. Rang 13 markiert die schlechteste Platzierung, während die fünf besten Teams in der Tabelle nicht zu schlagen waren, außer Heidenheim im direkten Duell. In der Vorsaison schwankte der CFC noch zwischen den Plätzen 17 und drei. Alles stand und fiel damals mit der Tagesform von Ronny Garbuschewski, der an 26 von 47 Toren beteiligt war und im Sommer in die Bundesliga gewechselt ist.

„Sein Weggang hinterlässt gewiss eine große Lücke, eröffnet aber auch die Chance, das Offensivspiel und die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen“, blickte die CFC-Homepage voraus. [<link http: cfc aktuell neuigkeiten detailansicht period article _blank>Prognose 2012/2013] Die aus Dresden verpflichteten Maik Kegel und Sascha Pfeffer waren stets bemüht, den Dynamo im Spiel der Himmelblauen anzukurbeln, konnten die Erwartungen aber nicht konstant erfüllen, ebenso wie Josip Landeka, der in 37 Ligaspielen zum Einsatz kam, und Anton Makarenko, der immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen hatte. Zudem fühlte sich Selim Aydemir zu Höherem berufen und verabschiedete sich beim <link cfc teams spielplan _blank>3:2 gegen Wehen-Wiesbaden mit zwei Toren Richtung 2. Liga. Es war der dritte Sieg im dritten Heimspiel der neuen Saison, während auswärts nur einer von möglichen neun Punkten geholt wurde (<link cfc teams spielplan _blank>0:0 in Rostock). Dazwischen lag ein unrühmlicher DFB-Pokalabend, der auf dem Rasen und den Rängen gleichermaßen verloren ging.

Es folgten drei Heimspiele ohne Sieg, darunter eine vertretbare Niederlage gegen Osnabrück, aber auch ein bitteres <link cfc teams spielplan _blank>1:2 gegen das spätere Schlusslicht aus Aachen. Dafür sollte es auswärts besser laufen, mit einem <link cfc teams spielplan _blank>0:0 in Bielefeld und zwei Erfolgen bei Stuttgart und Dortmund II. Auch die beiden Begegnungen in der Rückrunde wurden gewonnen. Null Punkte wiederum gab es in dieser Saison gegen Karlsruhe und Erfurt, und „nur“ fünf von neun möglichen im Dezember. In Babelsberg kassierte der CFC das <link cfc teams spielplan _blank>1:1 in der dritten Minute der Nachspielzeit, im Schneesturm gegen Münster das <link cfc teams spielplan _blank>2:2 nach einer 2:0-Führung in der 95. Minute. Dennoch war der sichere Mittelfeldplatz über die Weihnachtsfeiertage nicht auf dünnem Eis gebaut.

Nachdem der <link cfc aktuell neuigkeiten detailansicht article _blank>Chemnitz-Cup im Neunmeterschießen gegen und in der Halle erfolgreich verteidigt werden konnte, starteten die Himmelblauen erneut mit drei Heimsiegen ins neue Jahr, darunter ein glückliches <link cfc teams spielplan _blank>2:1 gegen Heidenheim (<link cfc teams spielplan _blank>2:3 in der Hinrunde). Die ersten Drei der Tabelle, so auch Bielefeld beim <link cfc teams spielplan _blank>0:1, fuhren hingegen alle Punkte aus der Gellertstraße heim, und wieder folgte postwendend der dritte Auswärtssieg (<link cfc teams spielplan _blank>5:1 in Aachen) sowie beim FSV Zwickau der Einzug ins Sachsenpokal-Finale. Beendet wurde die Saison ihrem gesamten Verlauf entsprechend mit drei Siegen (<link cfc teams spielplan _blank>5:0 gegen Unterhaching, <link cfc teams spielplan _blank>3:4 in der Hinrunde), zwei Remis und drei Niederlagen (<link cfc teams spielplan _blank>1:4 in Karlsruhe). Auch im Leipziger Zentralstadion fing sich die Mannschaft vier Gegentore ein, verspielte eine zweimalige Führung und die Teilnahme am DFB-Pokal. Bis zur Halbzeit sah es danach aus, als ob die oftmals kritikwürdige Chancenverwertung diesmal das große Plus werden könnte, doch die Schwäche in der Defensive wog schwerer. Nur sieben Ligaspiele wurden zu null gewonnen.

Der 6. Platz darf trotzdem optimistisch stimmen, noch dazu wo sich der CFC in der nächsten Saison gewissermaßen ganz auf die Liga konzentrieren kann. Darüber hinaus feierte Anton Fink zum zweiten Mal in seiner Karriere den Gewinn der Torjägerkanone und Benjamin Förster fand mit elf Treffern zurück zu alter Stärke. Beide verlängerten ihre Verträge, wie auch Abwehrstratege Toni Wachsmuth, der mit den Himmelblauen noch viel vorhat. Bis zum Saisonstart am 20./21. Juli werden Chef-Trainer Gerd Schädlich und die sportliche Leitung weiter am Kader für das neue Spieljahr feilen, um 2013/14 ein vielleicht noch stärkeres Team ins Rennen schicken zu können.