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29.09.2012 - 16.09 Uhr | 1. Mannschaft

Schmerzliches Endergebnis gegen Alemannia - CFC unterliegt Aachen 1:2

Foto: David Jansen wird von Seyi Olajengbesi (li.) und Kai Schwertfeger zugestellt. (Foto: Peggy Schellenberger)
Der Chemnitzer FC musste am 12. Spieltag der 3. Liga eine 1:2-Niederlage einstecken. Gegen das Team vom TSV Alemannia Aachen stand nach neunzig Minuten ein deprimierende 1:2 (0:0) zu Buche.

Viele Fehler im Spielaufbau

Ungläubig und etwas fassungslos verließen die rund 4600 Anhänger des CFC am Samstagnachmittag das Stadion. Zuvor hatte der Chemnitzer FC gegen das Team von Alemannia Achen eine zwischenzeitliche 1:0-Führung verschenkt und verlor letztendlich mit 1:2. Dabei sah es lang so aus, als würde das Spiel auf ein torloses 0:0 hinauslaufen. Beide Teams starteten unkonzentriert in die Begegnung. Auf beiden Seiten kamen aufgrund der vielen Fehler im Spielaufbau kaum Chancen zustande. Die beste hatte dabei noch Oguzhan Kefkir in der 12. Spielminute, als er nach einem langen Pass mit einem Schuss an CFC-Torwart Stefan Schmidt scheiterte. Grund zur Aufregung gab es in der 35. Spielminute, als ein Handspiel von einem Aachener Defensivspieler von Schiedsrichter Norbert Giese nicht geahndet wurde.

Aachen gibt nicht auf und wird belohnt

Der CFC startete besser in den zweiten Abschnitt und kam häufiger vor das Tor der Gäste. Doch die letzte Konsequenz in den Offensivaktionen der Himmelblauen fehlte und so blieb der Führungstreffer lange aus. Tormöglichkeiten auf Chemnitzer Seiten hatten Jansen, als er eine Eingabe von Anton Fink verpasste (52. Minute), Pfeffer mit einem Kopfball (59.) und Pierre Le Beau mit einem Schuss, der von Gäste-Keeper Melka pariert werden konnte (62.). Besser machte es der 26-jährige Le Beau in der 80. Minute: Nach einer wunderschönen Vorlage von Anton Fink konnte er aus rund zehn Metern mit einem satten Schuss das 1:0 für die Himmelblauen erzielen. Was im Anschluss an diese Aktion geschah, glich einem Alptraum. Vier Minuten vor Abpfiff konnte der eingewechselte Florian Müller mit einem Schuss von der rechten Strafraumecke ausgleichen. Sowohl die himmelblaue Defensive, als auch der sonst gute Stefan Schmidt im Tor des CFC sahen bei dieser Aktion alles andere als gut aus. Das 1:1 war nur rund 120 Sekunden von Bestand, denn in der 88. Spielminute konnte Pozder mit einem Kopfball das Spiel drehen. Auch wenn der CFC noch einmal alles nach vorn warf, gelang der Ausgleich nicht mehr.

Letztendlich verdient

"Wir müssen die Cleverness haben, eine 1:0-Führung zehn Minuten vor Abpfiff über die Runden zu bringen", resümierte Trainer Gerd Schädlich nach der Begegnung. Grund zur Freude hatte hingegen Gästecoach René van Eck: "Nach dem 1:0 haben wir nicht aufgegeben, sind zurückgekommen und haben letztendlich mit 2:1 gewonnen. Ich bin stolz auf die Mannschaft!". Eine deprimierende Niederlage gegen Alemannia Aachen, die bis dato seit sieben Spielen sieglos waren. Am kommenden Wochenende geht es für den CFC in der Liga weiter, Gegner ist dann die Reserve von Borussia Dortmund.

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