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27.04.2025 - 20.08 Uhr | 1. Mannschaft

Spannung pur: Die Jagd nach der weißen Weste beim Duell der besten Defensiven

Mit einer gehörigen Portion Leidenschaft, Entschlossenheit – und einer Verteidigungsarbeit, die ligaweit ihresgleichen sucht – mischt der Chemnitzer FC in der Endphase der Saison 2024/25 in einer besonderen Kategorie an der Spitze mit: der Jagd nach der weißen Weste.

Nur ein Zu-Null-Spiel trennt den CFC aktuell von der Ligaspitze

Mit dem souveränen 2:0-Auswärtssieg am Sonntag bei der VSG Altglienicke blieb CFC-Schlussmann Daniel Adamczyk bereits zum 16. Mal ohne Gegentreffer in dieser Spielzeit – nur einmal weniger als der ligaweit führende Andreas Naumann von Aufstiegsfavorit Lok Leipzig (17).

Drei Spieltage werden noch absolviert – und das nächste hat es in sich: Am kommenden Wochenende kommt es nun zum spannenden Duell der beiden besten Defensiven. Der CFC empfängt den 1. FC Lokomotive Leipzig am Samstag, 3. Mail, ab 14 Uhr an der Gellertstraße – und könnte mit einem weiteren Defensiv-Erfolg den Kampf um die weiße Weste in der Regionalliga Nordost im Saisonfinish noch mal richtig entfachen. Mehr Spannung geht kaum.

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Ein Team, das zusammen verteidigt

Dass Chemnitz in 31 Spielen nur 21 Gegentreffer kassierte, ist kein Zufall. Gemeinsam mit Lok teilen sich die Himmelblauen aktuell den Bestwert in dieser Disziplin.

Besonders bemerkenswert: Während Loks Nummer eins Andreas Naumann mit 67 Paraden auf Platz 12 der ligaweiten Statistik steht, musste CFC-Keeper Daniel Adamczyk deutlich häufiger eingreifen – 87 Paraden und Rang 4 unterstreichen, wie oft er zur Stelle sein musste, um diesen Spitzenwert überhaupt möglich zu machen. Er ist das Gesicht dieser Entwicklung. Bei der Strafraumbeherrschung ist Adamczyk sogar das Maß der Dinge: Mit 72 abgefangenen hohen Bällen führt er die Liga an.

"Für die Verteidiger ist es ein riesiger Rückhalt zu wissen, dass hinter ihnen ein Torwart steht, der auch mal einen Ball pariert, den auf Regionalliga-Niveau nur wenige halten. Diese Sicherheit macht einen großen Teil unseres defensiven Selbstverständnisses aus", erklärt Sportdirektor Chris Löwe.

Auch Torwarttrainer Patrik Brencic betont: "Natürlich freuen wir uns über jedes einzelne Spiel, was wir ohne Gegentor absolvieren. Aber noch wichtiger ist das Zusammenspiel als gesamte Mannschaft – von den Angreifern bis zum Torwart. Wenn das funktioniert, ist die Null am Ende kein Zufall, sondern das Ergebnis harter, täglicher Arbeit. Wir verstehen uns beim Chemnitzer FC als großes Kollektiv, wozu die gesamte Torwartgruppe und alle anderen Spieler im Kader dazugehören – wir sind ein Team und alle Erfolge sind immer das Ergebnis einer echten Mannschaftsleistung!"

Ostklassiker mit Signalwirkung: "Alle in Weiß" gegen Lok

Das Traditionsduell gegen den 1. FC Lok Leipzig am 3. Mai wird nicht nur das Aufeinandertreffen zweier Defensiv-Spezialisten – sondern soll mit der Unterstützung einer großen Zuschauerkulisse gleichzeitig auch zu einem echten Highlight im Saisonendspurt werden. Unter dem Motto "Alle in Weiß" ruft der CFC gemeinsam mit der aktiven Fanszene die gesamte himmelblaue Fußballfamilie zur Unterstützung auf, um die Fischerwiese zu diesem Fußballfest in ein stimmungsvolles Meer aus weißen Farben zu verwandeln.

„Dass wir auf keinen Fall tatenlos zusehen wollen, wie Lok ausgerechnet bei uns feiern könnte, gibt noch zusätzliche Motivation. Wir wollen jedes Spiel gewinnen, so auch am kommenden Samstag gegen den Tabellenführer. Wenn wir das zu Null schaffen könnten, wäre es natürlich umso schöner“, bringt es Keeper Daniel Adamczyk auf den Punkt.

Auch die derzeitige Nummer zwei, David Wunsch, lebt den Wert echten Zusammenhalts als wichtiger Teil der Torwartgruppe beim CFC: "Ich springe auf der Bank natürlich auch auf, wenn Daniel einen Ball von der Linie kratzt. Im Training und an Spieltagen zählt nur der Teamgedanke."

Ein Ziel, das verbindet – und ein Spiel, das elektrisiert

Schon im Hinspiel gegen Lok Leipzig hatte der CFC gezeigt, wie man gegen das beste Team der Regionalliga Nordost bestehen kann: ein frühes Tor von Jong-min Seo, späte Entscheidung durch Jannick Wolter (jetzt Luckenwalde) – und eine makellose Defensive waren damals der Schlüssel für den Sieg im Bruno-Plache-Stadion.

Im nächsten Heimspiel wollen die Himmelblauen das eigene Wohnzimmer noch einmal zu einem echten Fußballfest verwandeln. Auch die Leipziger wollen ihren Teil dazu nicht nur auf dem Platz beitragen, denn deutlich mehr als 2.000 Lok-Fans haben sich am 3. Mai für den Gästeblock an der Gellertstraße angekündigt.

Lasst euch dieses letzte große Heimspiel-Highlight der Saison nicht entgehen und seid dabei, wenn Chemnitz alles reinwirft – auf dem Platz und auf den Rängen. 

Tickets für das Spiel gegen Lok Leipzig am Samstag, 3. Mai, sind online im Ticketshop sowie im CFC-Fanshop am Stadion zu den bekannten Öffnungszeiten erhältlich. 

Hinweis: Am 1. Mai ist der Fanshop am Stadion aufgrund des Feiertags (Tag der Arbeit) geschlossen. Am 2. Mai bleibt er zusätzlich als Brückentag geschlossen.

Hinweis zur Zählweise

Laut Transfermarkt.de hat Daniel Adamczyk im aktuellen Ranking bereits 17 weiße Westen verzeichnet – dort wird auch das Spiel gegen Hertha 03 Zehlendorf als Zu-Null-Partie gewertet. Da Adamczyk beim Stand von 0:0 verletzt frühzeitig ausgewechselt wurde und der CFC das Spiel spät mit 0:1 verlor, zählt diese Partie in unserer Vereinsstatistik nicht als weiße Weste.