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29.01.2024 - 13.50 Uhr | 1. Mannschaft

Todestag von Gerd Schädlich jährt sich zum zweiten Mal

Am 29. Januar 2022 ist unser ehemaliger Spieler und Trainer Gerd Schädlich viel zu früh im Alter von 69 Jahren von uns gegangen. Auch zwei Jahre nach der traurigen Nachricht gedenken wir einer der größten himmelblauen Persönlichkeiten.

Am 18. März 1972 feierte Schädlich beim 0:2 gegen den BFC Dynamo sein Debüt im FCK-Trikot in der DDR-Oberliga. Für den FC Karl-Marx-Stadt absolvierte Schädlich zwischen 1972 und 1976 insgesamt 32 Pflichtspiele. Seine letzte Partie bestritt er am 19. Juni 1976 beim 4:4-Unentschieden gegen die BSG Stahl Riesa am 5. Spieltag der DFV-Toto-Sonderrunde 1975/76 - ehe ihn eine langwierige Verletzung dazu zwang, seine aktive Laufbahn im Alter von 25 Jahren vorzeitig zu beenden.

Anschließend arbeitete Schädlich zunächst als Diplomsportlehrer an einer kommunalen Berufsschule in Karl-Marx-Stadt und später als DTSB-Trainer. In der Saison 85/86 kehrte Schädlich zurück zum FCK, wo er die Reservemannschaft in der drittklassigen Bezirksliga für ein Jahr betreute. Nach Trainerstationen beim Aktivist Schwarze Pumpe (1986-1987), BSG Aufbau dkk Krumhermersdorf (1987-1990), FC Stahl Riesa (1990-1991), FSV Zwickau (1991-1996), FC Sachsen Leipzig (1997-1998), FSV Hoyerswerda (1998-1999), FC Erzgebirge Aue (1999-2007) übernahm Schädlich ab der Saison 2008/09 den Trainerposten beim Chemnitzer FC.

Nach einer fulminanten Saison und einem 1:0-Heimsieg gegen RB Leipzig am 33. Spieltag der Saison 2010/11 sicherte er sich mit dem CFC vorzeitig den Meistertitel der Regionalliga Nord und stieg dadurch in die 3. Liga auf. Nach einer durchwachsenen Hinrunde konnte sich der Verein im Laufe der Rückrunde, dank einer Serie von 16 ungeschlagenen Spielen, bis auf den Relegationsplatz vorarbeiten. Der 3. Tabellenplatz konnte jedoch nicht gehalten werden und so schloss die Mannschaft um Gerd Schädlich die Saison als bester Aufsteiger auf Platz 9 ab. Im Oktober 2013 trat Schädlich nach einer 0:4-Punktspielniederlage gegen Preußen Münster auf eigenen Wunsch zurück.

Gerd, wir denken an dich und werden dich niemals vergessen!