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28.09.2023 - 17.13 Uhr | 1. Mannschaft

Toleranz-Workshop und Fragerunde mit David Wunsch: Oberschule Altendorf zu Gast beim CFC

Was ist eigentlich Diskriminierung? Dieser Frage ist der Chemnitzer FC gemeinsam mit Schülern seiner Patenschule, der Oberschule Altendorf, am Mittwoch (27.09.) und Donnerstag (28.09.) im Stadion – An der Gellertstraße nachgegangen. Wie schon in den vergangenen Jahren versucht der CFC so seine Werte innerhalb des Vereins spürbar zu machen und nach außen zu leben.

"Nach einer Stadionführung haben wir uns mit den Schülern aus Altendorf darüber ausgetauscht, was sie unter Diskriminierung verstehen. So wollen wir den Jüngsten unserer Gesellschaft nahebringen, was es bedeutet, miteinander zu kommunizieren und dass der CFC als Verein viel mehr ist, als er in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird", sagte Martin Ziegenhagen, Anti-Rassismus-Beauftragter des Chemnitzer FC. Vielen Dank an das AWO Fanprojekt Chemnitz, welches gemeinsam mit Ziegenhagen die Toleranz-Workshops in Abstimmung mit dem Vorstand in dieser Woche durchführte.

Im Anschluss kam Torhüter David Wunsch mit den Jugendlichen ins Gespräch und erklärte, wie seine Mannschaft mit Diskriminierung und Rassismus umgeht und welche Werte er und seine Teamkollegen nach außen hin vertreten. Wunsch: "Innerhalb des Teams positionieren wir uns klar zu diesem Thema und sprechen unsere Werte offen an. Es hat Spaß gemacht, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen."

Die Patenschaft mit der Oberschule Altendorf besteht seit 2015 und fußt auf dem Projekt "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" - einem Projekt des Vereins Aktion Courage e.V., welches in Deutschland im Juni 1995 unter dem Namen "Schule ohne Rassismus" ins Leben gerufen wurde. 2001 wurde der Name des Projektes um die zweite Zeile "Schule mit Courage" erweitert.

"Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" beschäftigt sich nicht nur mit dem klassischen Rassismus. Seit der Gründung des Projektes gilt: "Die Diskriminierung von Menschen wegen ihres Glaubens, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, der Hautfarbe und Herkunft, der Behinderung, der Schulart, der Nationalität und was auch immer, lehnen wir ab."

Ziel des Projektes ist es, den Alltag an Schulen so zu verändern, dass dieser von einem Klima der gegenseitigen Achtung und der Anerkennung individueller Eigenheiten geprägt ist, gepaart mit der gemeinsamen Suche nach verbindenden Normen.