Trainer-Trickkiste: CFC trifft auf effiziente Greifswalder
In unserer Rubrik "Trainer-Trickkiste" werfen wir wieder einen genauen Blick auf den kommenden Gegner des Chemnitzer FC: den Greifswalder FC. Das Medienteam des Clubs hat den Gegner analysiert, um euch optimal auf das anstehende Auswärtsspiel einzustimmen. Am Samstag sind die Himmelblauen ab 16 Uhr zu Gast im Volksstadion Greifswald.
Der Greifswalder FC zeigt in dieser Saison zwei unterschiedliche Gesichter: Während die Mannschaft von Ex-Profi Lars Fuchs in der Auswärtstabelle mit 12 Punkten einen starken 2. Platz belegt, konnten sie im heimischen Stadion bislang nur drei Punkte einfahren (16.). Wie die Mannen vom Greifswalder Bodden rund um die ehemalige Nummer 1 des CFC, Jakub Jakubov, ihre Spiele angehen, erfahrt ihr hier.
Taktische Flexibilität
Die Greifswalder fühlen sich taktisch in den verschiedensten Formationen wohl. Noch in der sehr erfolgreichen Vorsaison ließ Chefcoach Lars Fuchs seine Mannschaft überwiegend im 4-3-3 auflaufen. In dieser Spielzeit starteten die Norddeutschen bereits im 4-4-2, stellten dann auf ein 3-5-2 um und entschieden sich jüngst wieder vermehrt für die Viererkette – in dieser zeigten sie bisher die größte defensive Stabilität. Auch während des Spiels kann der GFC umstellen und sich der Spielweise des Gegners anpassen. Das macht die Mannschaft schwer ausrechenbar.
Dominanz …
Mit über 134 erfolgreichen Pässen im Verteidigungsdrittel (2.) zählen die Greifswalder zu den passstärksten Teams in dieser Zone. Ihre Passquote von über 81 Prozent (5.) unterstreicht das zusätzlich. Doch sie beschränken sich nicht nur auf Ballzirkulation in der eigenen Hälfte, sondern schaffen es, das Spiel schnell in die Spitze zu verlagern. Diese Wechsel im Spieltempo macht die Fuchs-Elf jederzeit gefährlich. Vor allem über die effektiven Ballschlepper wie Deadlow und Abu-Alfa wird das Spiel zügig ins letzte Drittel des Gegners verlagert.
… und absolute Effizienz
Im letzten Drittel spielen die Rot-Weißen ihre Chancen aus wie kaum ein anderes Team in der Liga. Häufig wirken die Tore fast mühelos, da meist nur ein Abschluss aus kurzer Distanz nötig ist – dank der starken Vorarbeit. Lediglich etwas mehr als drei Schüsse pro Spiel kommen von außerhalb des Strafraums (17.), während acht Abschlüsse pro Partie innerhalb des Strafraums erfolgen (5.). Mit 14 Treffern stellt das drittwertvollste Team (Gesamtmarktwert: 2,54 Mio. Euro; Quelle: Transfermarkt.de) im Nordosten vor dem 10. Spieltag die viertbeste Offensive der Liga, obwohl sie nur etwas mehr als 11 Schüsse pro Spiel abgeben (11.). Auf Regionalliga-Niveau ist das Effizienz pur.
Voraussichtliche Aufstellung vom Greifswalder FC: Jakubov 1 – Striezel 5, Schmedemann 24, Eglseder 29, Kratzer 18 – Abu-Alfa 10, Deadlow 25, Brandt 8 (C), Hetzsch 16 – Benyamina 90, Manske 23 (4-4-2)



