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28.04.2021 - 09.23 Uhr | 1. Mannschaft

Über ein Weiterkommen und Verbleib: 5 Fragen an Geschäftsführer Marc Arnold

Am 01. November 2020 bestritt der Chemnitzer FC sein letztes Pflichtspiel. Nun, sechs Monate später, am 01. Mai 2021 geht es wieder los. Im Viertelfinale des Wernesgrüner Sachsenpokal empfängt der CFC den VfB Auerbach im Stadion – An der Gellertstraße. Wir haben mit Marc Arnold, Geschäftsführer Sport beim CFC, über die Partie und die zu Beginn dieser Woche aufgekommene Schlagzeile um Kevin Freiberger gesprochen. 

Hallo Marc, am Samstag empfängt der Chemnitzer FC den VfB Auerbach. Es ist das erste Pflichtspiel seit genau sechs Monaten und das erste Pflichtspiel für dich als Verantwortlicher des CFC. Steigt schon Vorfreude in dir auf?

Ich freue mich natürlich auf die Partie, genauso wie die gesamte Mannschaft. Ich habe die Jungs seit meinem Dienstantritt in einigen Testspielen erlebt und Spiel für Spiel eine Entwicklung gesehen. Pflichtspiele sind aber noch einmal etwas anderes. Wir haben direkt ein K.o.-Spiel vor der Brust. Die Jungs werden alles geben, damit der CFC in die nächste Runde einzieht. 

Erst Anfang März hat der CFC gegen gleichen Gegner ein Testspiel mit 2:0 gewonnen. Inwieweit gibt dieses Testspiel Aufschluss über das Pokalspiel am Samstag?

Wie gesagt, man kann ein Testspiel nur schwer mit einem Pflichtspiel vergleichen. Sicherlich gibt es die eine oder andere Erkenntnis aus der Partie im März. Aber auch Auerbach wird sich in den vergangenen Wochen noch einmal weiterentwickelt haben, besser im Saft stehen und alles in die Waagschale werfen. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Auch wenn man da schon viele gute Ansätze gesehen hat, dürfen wir uns von unserem Auftritt im Testspiel nicht in Sicherheit wiegen lassen.

Wie erwartest du die Gäste aus Auerbach?

Das ist eine gestandene Regionalliga-Mannschaft mit einem sehr erfahrenen Trainer. Sie wissen genau, worauf es in solchen Partien ankommt und sind immer wieder in der Lage temporeiche Gegenangriffe zu starten. Wir müssen uns darauf einstellen, dass es eine intensive Partie wird.

Zur Generalprobe gegen die U23 des VfL Wolfsburg fehlten einige Spieler angeschlagen. Dafür kamen gleich sieben Jungs aus der vereinseigenen U19-Mannschaft zum Einsatz. Ist das auch im Landespokal zu erwarten? 

Die Jungs aus dem Nachwuchs haben das gegen Wolfsburg gut gemacht. Einige der angeschlagenen Spieler sind zu Beginn der Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und werden den Trainer wieder mehr Alternativen bieten. Wir wissen, dass unsere Talente alles reinwerfen, wenn sie ihre Chance bekommen. 

Zu Beginn dieser Woche sorgte eine Schlagzeile von Reviersport.de für Fragezeichen. Kevin Freiberger wolle zurück in den Westen. Wie hat der Verein darauf reagiert? 

Es waren alle etwas überrascht davon, da dieses Thema bisher nie zur Sprache kam und Kevin noch einen laufenden Vertrag beim Chemnitzer FC besitzt. Er ist aufgrund seiner gezeigten Leistungen als fester Bestandteil des Teams eingeplant. Wir haben nicht vor Kevin Freiberger abzugeben. Das haben wir ihm auch so mitgeteilt. Ich gehe davon aus, sich Kevin am Samstag voll reinhängt und zeigt, dass er alles für den CFC gibt.

Marc, vielen Dank für das kurze Gespräch!