Vor dem Spiel in Münster: Philipp Pentke im Kurzinterview
Unsere Himmelblauen bestreiten gegen den SC Preußen Münster ihr nunmehr 106. Spiel in der 3. Liga und wollen auch gegen die Westfalen weiterhin ungeschlagen bleiben. Bereits fünf Mal in Folge ist dies unserer Mannschaft nun schon gelungen und wenn Philipp Pentke am Mittwoch ohne Gegentor bleiben sollte, würde das sechste Mal definitiv folgen. Für unseren Keeper, der mit 96 Einsätzen vereinsinterner Rekordspieler in Liga drei ist, wäre es in dieser Saison dann bereits das achte Spiel, indem er eine weiße Weste behalten würde. Insgesamt ist ihm dies in fast drei Jahren 3. Liga 28mal gelungen!
Vor dem Spiel gegen den SC Preußen Münster stand er nun zu folgendem Kurzinterview zur Verfügung:
Hallo Philipp, bis kurz vor Schluss saht ihr im Klassiker gegen den Halleschen FC wie der sichere Sieger aus, ehe Francky Sembolo in der fünften Minute der Nachspielzeit den bitteren Ausgleichstreffer erzielt. Wie tief sitzt der Schock nach dem späten Gegentor, welches euch um den verdienten Lohn gebracht hat?
Philipp Pentke: Das Unentschieden gegen den HFC kommt uns wie eine gefühlte Niederlage vor, da braucht man gar nicht lange drum herum zu reden. So ein Tor kurz vor Schluss ist immer äußerst ärgerlich.
Dabei hattet ihr den Gegner über weite Strecken im Griff und kaum nennenswerte Chancen zugelassen. Warum hat es am Ende nicht zum Sieg gereicht?
Philipp Pentke: Wir haben es einfach versäumt zeitiger in der Partie den Sack zu zumachen! Die Konter hätten besser ausgespielt werden müssen. Zum Schluss waren wir dann etwas unsortiert. Obendrein war die lange Nachspielzeit natürlich etwas fragwürdig.
Vor dem Spiel habt ihr euch wieder ins Kurztrainingslager begeben, eine Maßnahme die ihr schon zuletzt im Vorfeld der Heimspiele gegen Darmstadt und Saarbrücken vollzogen hattet. Inwiefern hat euch diese zusätzliche Form der Spielvorbereitung geholfen?
Philipp Pentke: Ein positiver Effekt ist sicherlich, dass wir zusammen sind und uns noch mehr versuchen auf die kommende Aufgabe einzuschwören. Außerdem betreiben wir eine intensive Videoanalyse und können uns noch gezielter auf den Gegner vorbereiten. Die vergangenen Ergebnisse haben bestätigt, dass diese Maßnahme uns geholfen hat!
Für eine Mannschaft ist der Torhüter als starker Rückhalt unverzichtbar. Sein Auftreten gibt den Vorderleuten zudem zusätzliche Stabilität. Wie wichtig waren daher auch für dich die Ergebnisse der letzten Wochen und der Aufwärtstrend in der Liga?
Philipp Pentke: Man merkt auf jeden Fall, dass die Brust zuletzt wieder breiter geworden ist, was sich dann letztendlich auch auf das eigene Spiel auswirkt. Es wird alles selbstverständlicher und Sachen gelingen, an denen man vorher noch gescheitert ist.
Dabei gelang der Start ins neue Jahr denkbar ungünstig. Wie habt ihr es geschafft den Negativtrend abzuschütteln und den viel besagten „Bock" umzustoßen?
Philipp Pentke: Die Mannschaft ist in einer Phase, die für alle sehr schwierig war, noch enger zusammengerückt. Dadurch ist unser Auftreten noch geschlossener und wir haben es geschafft, die Sache in der Liga ganz gut in den Griff zu bekommen.
Mit dieser Einstellung gilt es auch in den kommenden Wochen ans Werk zu gehen?
Philipp Pentke: Absolut! Wir müssen einfach konzentriert weiterarbeiten und alles daran setzen, unsere erfolgreiche Serie fortzusetzen.
Gegen Preußen Münster habt ihr dazu am Mittwoch gleich die nächste Gelegenheit. Auch wenn das Hinspiel noch in den Köpfen spuken sollte, habt ihr im Preußen-Stadion sicherlich eine Menge vor?
Philipp Pentke: Klar werden wir uns für dieses Spiel eine Menge vornehmen, zumal wir heute zwei Punkte haben liegen lassen, die wir nun anderweitig einfahren wollen. Den bitteren Last-Minute-Ausgleich müssen wir abschütteln und dann mit breiter Brust nach Münster reisen. Aufgrund der letzten Ergebnisse haben wir auch allen Grund dazu!
Philipp Pentke, vielen herzlichen Dank für dieses Interview und viel Erfolg gegen den SC Preußen Münster!



