Vorgestellt: FSV Frankfurt
Am Samstag, den 11.02.17, steht die nächste Auswärtsfahrt für unsere Himmelblauen an. Ziel ist das Frankfurter Volksbank Stadion, angestoßen wird 14:00 Uhr.
Die Frankfurter sind mit einem Punkt aus den letzten beiden Spielen nicht gut in das neue Jahr gestartet. Einem 0:0 gegen Kiel folgte ein 0:1 in Erfurt. In der Tabelle steht der FSV zurzeit auf Platz zwölf, nur vier Punkte hinter unserem CFC, aber auch nur sechs Punkte vor einem Abstiegsplatz.
In der Winterpause hat sich der FSV noch einmal verstärkt, um in der Rückrunde eher nach oben schauen zu können. Für die Abwehr kam Rechtsverteidiger Dennis Russ von den Würzburger Kickers, im rechten Mittelfeld verstärkte man sich mit Milad Salem von Kiel und im Angriff soll Smail Morabit für mehr Tore sorgen, er kam aus Heidenheim. Morabit kam direkt gegen Kiel zum Einsatz, Salem feierte für den FSV gegen Erfurt sein Startelfdebüt. Für Tore konnten die beiden allerdings noch nicht sorgen.
Bei seiner Aufstellung hat sich Trainer Roland Vrabec auf kein festes System festgelegt. Oft lässt er im 4-4-2 spielen, wobei das Mittelfeld mal als Doppel-Sechs, mal als Raute und mal als kompakte Dreierkette vor der Abwehr formiert wird.
Im Tor ist Sören Pirson bei den Frankfurtern gesetzt. In der Verteidigung kommen La‘Vere Corbin-Ong auf links, Kapitän Patrick Ochs auf rechts und in der Mitte Shawn Barry, Steffen Schäfer und Marc Heitmeier auf die meisten Minuten. Ochs fehlt allerdings aufgrund einer Gelbsperre. Im Mittelfeld konnten in der Hinrunde Denis Streker, Yannik Stark, Massimo Ornatelli und Bentley Baxter Bahn die meisten Minuten sammeln, allesamt zentrale Spieler. Im Angriff fällt mit Fabian Schleusener der beste Torschütze der Frankfurter mit einem Kreuzbandriss aus, er konnte acht Tore erzielen. Zuletzt stürmte Maurice Deville neben Neuzugang Morabit.
Gefährliche Spieler neben Schleusener kommen beim FSV vor allem aus dem Mittelfeld. Ornatelli konnte vier Tore erzielen und legte weitere acht für Mitspieler auf, Yannik Stark war selbst fünf Mal erfolgreich und gab zwei Assists.
Das Aufeinandertreffen ist erst das Vierte zwischen unseren Himmelblauen und dem FSV. Zuletzt gab es für den FSV eine 2:1-Niederlage in Chemnitz. Die beiden anderen Spiele datieren aus der Saison 94/95 in der 2. Bundesliga. Dort hieß es 2:1 für Chemnitz in Frankfurt und 4:2 für Frankfurt in Chemnitz, unser CFC hat bisher also immer in Frankfurt gewinnen können.
Fazit: Mit dem FSV hat der CFC einen defensivstarken Gegner, der erst 18 Gegentore kassierte (CFC: 26 Gegentore). Es wird vor allem Geduld und Konzentration gefragt sein. Viele gute Chancen wird Frankfurt nicht zulassen. Unsere Himmelblauen haben zuletzt aber gerade auswärts gute Leistungen gezeigt und sollten das Selbstvertrauen mitbringen das nötig ist.



