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17.02.2015 - 10.18 Uhr | 1. Mannschaft

Vorgestellt: SpVgg Unterhaching

Die SpVgg Unterhaching ist eine Konstante der 3. Fußball-Liga. Neben dem FC Rot-Weiß Erfurt und dem VfB Stuttgart II gehören die Rot-Blauen zu den Gründungsmitgliedern der dritthöchsten Spielklasse im deutschen Profi-Fußball. In fast sieben Jahren Ligazugehörigkeit absolvierte man bisher 251 Spiele, von denen 88 gewonnen wurden. Mit 326 Punkten verfügt man hinter Rot-Weiß Erfurt über das zweitbeste Punktekonto. Prunkstück der Hachinger ist seit jeher die Offensive. Von der Qualität in den eigenen Reihen zeugt nicht zuletzt die Torausbeute, die beachtliche 343 Treffer ausweist – aktuell Ligarekord! Kein Wunder, dass die Spieler der SpVgg Unterhaching damit auch Begehrlichkeiten bei den Klubs der 1. und 2. Bundesliga wecken. Am Stadtrand von München macht man sich diesen Umstand gern zu Nutze. Kaum eine Saison, in der nicht Spieler für eine entsprechende Ablöse den Verein wechseln und damit Geld in die Vereinskasse spülen. So verließen in den vergangenen Jahren Sascha Bigalke (1. FC Köln), Florian Niederlechner (1. FC Heidenheim) oder Janik Haberer (TSG 1899 Hoffenheim) die SpVgg. In der Winterpause zog es zudem Stammkeeper Michael Zetterer (Werder Bremen) und Stürmer Andreas Voglsammer (1. FC Heidenheim) gen 1. bzw. 2. Liga. Durch den Weggang von Voglsammer verlor die SpVgg allerdings zugleich auch ihren besten Scorer. In 22 Partien erzielte der 23-Jährige sechs Treffer und legte zehnmal für die Kollegen auf. In Pascal Köpke (9 Tore) und Dominik Wiedemann (6 Tore) fand er dabei dankbare Abnehmer.

In der diesjährigen Spielzeit konnte sich die SpVgg Unterhaching bisher sehr gut behaupten. Insbesondere im heimischen Alpenbauer Sportpark schlägt sich die Mannschaft von Christian Ziege achtbar. Die 2.491 Zuschauer, die im Schnitt ins Stadion pilgern, sahen bisher fünf Siege und drei Unentschieden des ehemaligen Bundesligisten. So wurden unter anderem Dynamo Dresden mit 3:0 und Rot-Weiß Erfurt mit 4:2 bezwungen. Auswärts hingegen klemmt es noch. Auf des Gegners Platz konnten erst zwei Spiele gewonnen werden, wohingegen sieben Partien verloren gingen, so auch das Hinspiel in Chemnitz. Am 7. Spieltag entschied der CFC die Partie durch Tore von Anton Fink und Philip Türpitz mit 2:0 zu seinen Gunsten.

 

Sportliche Höhepunkte:

1. Bundesliga 1999-2001

Heimbilanz:

5 Siege - 3 Unentschieden - 4 Niederlagen

Auswärtsbilanz:

2 Siege - 2 Unentschieden - 7 Niederlagen

Spieler im Fokus - Pascal Köpke:

Der Sohn von Ex-Nationaltorhüter und jetzigem Torwarttrainer der DFB-Nationalmannschaft, Andreas Köpke, blüht in seiner zweiten Saison bei der SpVgg Unterhaching richtig auf. In 18 Partien gelangen dem 19-jährigen Stürmer bisher neun Treffer. Der Toptorjäger der SpVgg Unterhaching markierte auch den zwischenzeitlichen Ausgleich bei der jüngsten 1:2-Niederlage gegen den Halleschen FC.

Direkter Vergleich CFC - SpVgg:

7 Siege - 2 Unentschieden - 2 Niederlagen

Das erste Duell:

In der Saison 1992/93 standen sich beide Mannschaften in der 2. Bundesliga erstmals gegenüber. An einem Freitag, dem 20. November 1992, siegte der CFC im Stadion am Sportpark nach Treffern von Thomas Schweizer und Thorsten Boer mit 2:0.