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28.04.2015 - 19.14 Uhr | 1. Mannschaft

Vorgestellt: SV Wehen Wiesbaden

Der SV Wehen Wiesbaden zählte vor der Saison für viele zum erweiterten Kreis der Aufstiegsanwärter. Diese Prognose kam nicht von ungefähr, schließlich sicherten sich die Hessen in der vergangenen Saison den 4. Tabellenplatz. „Wir wollen die Mannschaft stetig weiterentwickeln und verstärken. Wir sind sehr froh und zufrieden, welche Spieler sich für uns entschieden haben. Wir haben perspektivisch eine sehr interessante Mannschaft., wusste der ehemalige SVWW-Trainer Marc Kienle vor der Saison zu berichten. Doch nicht nur aufgrund der Meriten aus der Vorsaison gehörten die Mannen aus der hessischen Landeshauptstadt zu den heißen Aufstiegsfavoriten. Mit Nils-Ole Book, Tobias Jähnicke und José Pierre Vunguidica verfügte der Kader des SVWW bereits über ein hohes Maß an Qualität. Durch die Transfers von Soufian Benyamina, vormals Preußen Münster und Florian Fromlowitz, vormals Dynamo Dresden, schien es, als sei die Mannschaft zu Saisonbeginn nochmals zusätzlich verstärkt worden. Und in der Tat startete der SVWW furios! Am 5. Spieltag immer noch ungeschlagen, eroberte die Kienle-Elf erstmals den Platz an der Ligaspitze. Vom ersten Tabellenplatz grüßte man nochmals an den Spieltagen 13-14 und 16-17. Sollte 2015 die Rückkehr in die 2. Bundesliga gelingen? Bis in den Spätherbst 2014 sah es so aus, als könne dieses Unterfangen wirklich gelingen.

Um sich an der Spitze festsetzen zu können fehlte aber die nötige Konstanz. In der Rückrunde wurden nur vier Spiele gewonnen, derweil jedoch fünf Partien verloren und viermal nur die Punkte geteilt. Nach der 0:1-Heimniederlage gegen Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach wurde Trainer Marc Kienle, der zwischenzeitlich als neuer Co-Trainer von Joachim Löw gehandelt wurde, entlassen. Seit dem 13. April diesen Jahres zeichnet sein Nachfolger, Christian Hock, als neuer Coach der Wiesbadener verantwortlich. Für Hock, der in seiner aktiven Spielzeit unter anderem für Borussia Mönchengladbach und den 1. FSV Mainz 05 spielte, ist Wiesbaden kein unbekanntes Pflaster. Unter dem 45-Jährigen Aschaffenburger, der die Mannschaft von 2006 bis 2008 schon einmal betreute, errang Wiesbaden 2007 den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Sportliche Höhepunkte:

Zugehörigkeit 2. Fußball-Bundesliga 2007-2009

Heimbilanz:

9 Siege - 1 Unentschieden - 7 Niederlagen

Auswärtsbilanz:

5 Siege - 6 Unentschieden - 6 Niederlagen

Spieler im Fokus – José Pierre Vunguidica:

Schon in den beiden vorangegangenen Spielzeiten gehörte José Pierre Vunguidica mit 7 bzw. 10 Toren zu den Aktivposten in der Wiesbadener Offensive. Vunguidica, am 03. Januar 1990 in der angolanischen Hauptstadt Luanda geboren, erweist sich aber auch in der Saison 2014/15 beim SVWW als Mr. Zuverlässig. In 32 Spielen erzielte der Stürmer bisher 10 Tore. Für das Nationalteam von Angola absolvierte der 25-Jährige Stürmer bisher 4 Spiele, wobei ihm ein Tor bisher nicht vergönnt war. Auch gegen den CFC ist Vunguidica bisher ohne Torerfolg geblieben.

Direkter Vergleich CFC – SV Wehen Wiesbaden:

1 Sieg - 2 Unentschieden - 4 Niederlagen

Der einzige Sieg:

Die erste Halbzeit ernüchternd, die zweite Halbzeit furios, so gestaltete sich am 25.08.2012 der Spielverlauf in der Partie zwischen dem Chemnitzer FC und dem SV Wehen Wiesbaden. Am 6. Spieltag der Saison 2012/13 gastierten die Hessen mit Zlatko Janjic, Dominik Stroh-Engel und Co. im Stadion an der Gellertstraße und gingen nach starker Vorstellung verdient mit 2:0 in Führung. Es war eine Trotzreaktion gefordert, sollte die Wende zu Gunsten des CFC tatsächlich noch gelingen und der erste Sieg über den SVWW gefeiert werden. Und so kam es dann auch! Von 4.300 Zuschauern angetrieben, spielten sich die Himmelblauen nach der Halbzeitpause fast in einen Rausch und drehten die Begegnung mit drei Treffern. Insbesondere Selim Aydemir gelang es dabei, sich mit zwei Toren in den Vordergrund zu spielen. Eine Woche später stand er dann schon bei Zweitligist VfR Aalen unter Vertrag.