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11.03.2015 - 11.16 Uhr | 1. Mannschaft

Vorgestellt: VfB Stuttgart II

Das Prädikat „Bundesligadino“ hat sich der Hamburger SV über Jahrzehnte in der 1. Bundesliga erarbeitet, doch wie steht es um diejenigen Vereine der 3. Liga, die ebenfalls seit Anbeginn dabei sind? Wenngleich diese Spielklasse noch nicht ganz so lange existiert, ist es bisher nur drei Teams gelungen, sich dauerhaft in der Liga zu halten. Eines davon ist die U23 des VfB Stuttgart, für die die 3. Liga ohnehin die höchstmögliche Spielklasse darstellt. Und in dieser möchte man noch möglichst lang auf Punktejagd gehen. „Eines unserer primären Ziele ist die Sicherung des Klassenerhaltes, denn wir wollen unsere Spieler so interessant wie möglich machen und möglichst viele Talente in die erste Mannschaft nachschieben. Die 3. Liga bietet dafür selbstverständlich die besten Bedingungen.“, hob Jürgen Kramny zu Saisonbeginn hervor. Der Trainer des VfB Stuttgart II spielte einst selbst im Nachwuchs des Vereins, ehe der gebürtige Ludwigsburger 1990 sein Bundesligadebüt bei den Profis feierte. Nach weiteren Engagements beim 1. FC Nürnberg oder dem 1. FSV Mainz 05 beendete der ehemalige Mittelfeldspieler 2006 seine Spielerkarriere. Seit der Saison 2011/12 zeichnet Jürgen Kramny für die U23-Mannschaft des VfB Stuttgart II verantwortlich, mit der er die vergangene Saison auf dem 15. Tabellenplatz abschloss.

Der Start in die neue Saison fiel sportlich sehr verhalten aus. Die ersten drei Spiele gegen Dresden, Münster und Erfurt wurden verloren und erst am 4. Spieltag gegen Holstein Kiel erfolgte der erste Saisonsieg. Im Verlauf der Hinrunde stabilisierte sich der VfB jedoch und konnte nach vier Siegen in fünf Partien über Fortuna Köln, die Stuttgarter Kickers, Unterhaching und Dortmund II bis auf Platz 12 klettern, was die bisher beste Saisonplatzierung darstellte. Dem Zwischenhoch welches vom 12. bis 16. Spieltag anhielt, folgte durch eine Serie von acht Spielen ohne Sieg ein neuerlicher Rückschritt. Erst am 26. Spieltag konnte im Derby gegen die SG Sonnenhof Großaspach durch einen souveränen 4:1-Sieg eine erneute Trendwende eingeleitet werden. Da kurz darauf auch noch der 1. FSV Mainz II besiegt wurde, haben sich die Schwaben mittlerweile ein komfortables Polster auf die Abstiegsplätze erarbeitet. Mit 34 Punkten beträgt der Vorsprung auf Platz 18 derzeit neun Punkte. So wie bei vielen zweiten Mannschaften von Bundesligisten üblich, kommen auch auf Seiten der Stuttgarter immer wieder Spieler aus dem Kader der 1. Mannschaft zum Einsatz. Zuletzt machte dabei insbesondere Daniel Ginzcek von sich reden. In fünf Spielen erzielte der 24-Jährige Stürmer fünf Treffer und kommt damit zugleich auf die beste Ausbeute aller Akteure im Drittligakader des VfB.

Sportliche Höhepunkte:

Zugehörigkeit 3. Liga 2008/09 – jetzt; 2. Runde DFB-Pokal 2000/01

Heimbilanz:

6 Siege - 4 Unentschieden - 4 Niederlagen

Auswärtsbilanz:

3 Siege - 3 Unentschieden - 8 Niederlagen

Spieler im Fokus – Felix Lohkemper:

Der gebürtige Wetzlarer Felix Lohkemper wechselte 2010 vom Karlsruher SC zur B-Jugend des VfB Stuttgart, für dessen zweite Mannschaft er seit 2012 aktiv ist. Für den DFB ist der Stürmer seit der U-16 am Ball. Seinen bisher größten Erfolg feierte Lohkemper im Sommer 2014, als er bei der U19-Europameisterschaft in Spanien mit der DFB-Elf den Titel errang. In der aktuellen Drittligasaison kam der 20-Jährige bisher auf 18 Einsätze bei denen ihm drei Treffer gelangen.

Direkter Vergleich CFC - VfB Stuttgart II:

3 Siege - 4 Unentschieden - 0 Niederlagen

Der erste Vergleich:

Das erste Mal standen sich beide Teams am 24. September 2011 in einem Pflichtspiel gegenüber. Im Stadion an der Gellertstraße trennten sich der Chemnitzer FC und der VfB Stuttgart II vor 5.100 Zuschauern mit 1:1. Nachdem Marcel Wilke den Club in der 14. Spielminute per Kopf in Führung gebracht hatte, sorgte Christoph Hemlein im direkten Gegenzug für den schnellen Ausgleich. Seither hat der CFC in den sechs nachfolgenden Partien gegen die Schwaben nur noch einen Gegentreffer hinnehmen müssen.