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24.10.2022 - 16.49 Uhr | 1. Mannschaft

"Wir werden es nicht allein schaffen!" Chemnitzer FC stärkt Beziehungen und informiert über Aktivitäten für mehr Toleranz

Der Chemnitzer FC setzt sich weiter für Demokratie und Vielfalt ein. Am Donnerstag, den 20. Oktober empfingen die himmelblauen Vertreter mehrerer Organisationen im Stadion – An der Gellertstraße, um über Aktivitäten des Chemnitzer FC im Bereich Auseinandersetzung mit menschenfeindlichen und demokratiefeindlichen Phänomenen zu informieren und Beziehungen zu stärken.

"Wir werden es nicht allein schaffen. Wir brauchen die Menschen in Chemnitz, um Vielfalt und Toleranz in unserem Verein weiter zu stärken. Das können wir nur schaffen, wenn wir das Vertrauen der Chemnitzer zurückgewinnen und unsere Arbeit ernst genommen wird", sagt Martin Ziegenhagen, Anti-Rassismus-Beauftragter des Chemnitzer FC.

In einem vierstündigen Meeting sprach Ziegenhagen gemeinsam mit Siegfried Rümmler, dem stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden des Chemnitzer FC, Norman Löster, dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden, Felix Müller vom CFC-Fans gegen Rassismus e.V. und Vertretern der IG Metall, des Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., des ASA FF e.V., dem Projekt Heimspiel, dem Migrationsbeirat und dem Institut für Beratung, Begleitung und Bildung e.V.

Siegfried Rümmler sagte anschließend: "Diese Treffen und Kooperationen sind ein Beleg dafür, dass wir es ernst nehmen. Dass wir etwas mit Substanz erschaffen. Wir hatten einen wertvollen Gedankenaustausch darüber, wie man Demokratieförderung im Austausch mit vielen zivilgesellschaftlichen Organisationen auf eine neue Stufe heben kann."

Zudem bot der Austausch dem Chemnitzer FC neue Perspektiven, wie man von großen Organisationen lernen kann, Beziehungen aufzubauen und Vertrauen zurückzugewinnen.